Hallo Freunde – Herzlich Willkommen im kurtzarchiv !

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Auf diesen Webseiten erscheinen Daten, Bilder und Dokumente, die sich mit Leben, Werk und Interessen von Angehörigen der namhaften österreichisch-deutschen Familie Kurtz befassen.

Der Stammsitz der steirischen Kurtz-Linie befand sich zwischen 1852 und 1907 in St. Gallen, Obersteiermark / Ennstal, später in Gleisdorf.

Wikipedia: Augustin Maria_Kurtz-Gallenstein

Wikipedia: Arthur Kurtz

BREXIT becoming Reality – on stamps and labels too…

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Post Austria surprised the philatelic market with the issue of a „Brexit stamp“ issued on the very day, January 31, 2020. The design at €1,80 had already been printed in sheets of 50 by Enschedé Stamps B. V. showing the old exit date 29 March, 2019. The map design presents the remaining EU states in dark blue, while the United Kingdom vanishes under a light blue transparent varnish. After the actual Brexit date was end of January, 2020, an overprint was made to line out the old and add the new one. The edition was 140,000 and as it seems at the moment, they soon sold out.

I was surprised to see prices up to €33,50 for first day covers from bidders on ebay offers just a few days after issue; €4 to 50 for a single mint stamp; up to €88 for a mint corner block of 4; bids from €101 to 191 for full sheets (offers at 250 to 450!).

Left stamp: plate flaw in Finland?

€595 were asked for a „sensational plate flaw in corner block of 6, showing a Damaged Sweden on the left central stamp, for sure only in a part of the issue, because I bought several sheets and found the error only on about every 10th sheet. If I am right, this would make only about 280 of these errors occurred.“ Actually, the part of Finland is concerned showing a faulty structure. A mint pair with the same flaw on the left stamp received bids up to €66 on Feb. 6.

I wonder how long it will take until the first error stamps missing the overprint will appear on the market …?

Wide-spread offers between €2 and more than 70 may be found for two older issues on Brexit. The Central African Republic, more probably its agency, released a souvenir sheet of 4 and a miniature sheet on August 22, 2016 (Mi 6390 – 6394 / Block 1500). The stamp quartet of 500fr shows David Cameron, Theresa May, Boris Johnson and Nigel Farage; the minisheet a stamp at 2000fr with maps of Great Britain and Northern Ireland, flags and signposts in opposite directions (Michel value €9.50 for each sheetlet).

On the market I also found a sheetlet with two imperforate „stamps“ at 500f inscribed „REPUBLIQUE du TCHAD 2018“ showing Boris Johnson and Nigel Farage, but I am not sure if this can be called an „official issue“?

From my monthly Europe column in Britains magazine „Philatelic Exporter“. Michael Burzan

For sure, Austrian artist Arthur Kurtz (1860-1917) would regret the current political situation. He travelled a lot in the UK and painted people and landscapes; he also portrayed Edward VII before he became King.

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Überraschung: "Brexit-Marke" mit Preissprüngen und Patzern

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Am 31. Januar 2020 überraschte die Post Austria mit einer Sondermarke zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.

Das Briefmarken-Forum meldete dazu:

Am 22. Jänner 2020 erschien die Sonderbriefmarke „25. Jahrestag EU-Beitritt Österreichs“. Nur wenige Tage später, am 31. Jänner, erscheint die nächste Briefmarke, die sich der Europäischen Union widmet – diesmal dem Brexit. Seit 2016 beschäftigt der Brexit die EU auf allen Ebenen, denn erstmals begehrte ein Staat den Austritt aus der EU. Die Österreichische Post widmet nun dem tatsächlichen Exit der Briten – dem „Brexit“ – eine Sondermarke.

So speziell und einzigartig wie die Geschichte des Brexits ist auch die Sondermarke Österreichs dazu. Zunächst wurde sie passend zum avisierten Austrittstermin 29. März 2019 mit diesem Datums in Bogen mit 50 Stück bei Enschedé Stamps B. V. gedruckt. Um die Sonderstellung auch optisch hervorzuheben, ließ man die Fläche des Vereinigten Königreichs mit einem hellblauen Transparentlack versehen. Die EU-Staaten zeigen sich dagegen dunkelblau im Offset-Verfahren; Nichtmitglieder der EU blieben weiß.

Durch die Verschiebung des Termins blieben die Marken unverausgabt und erhielten nun einen Überdruck, der das alte Datum durchbalkte und den 31.1.2020 ergänzte. Die Auflage wurde mit 140.000 Stück zu je 1,80 Euro angegeben. Wie es scheint, erfolgte ein rascher Ausverkauf bei den Vertriebsstellen der Post?

Im Internet sind bereits wenige Tage später überraschende Preise zu beobachten: 4 bis 50 Euro für eine einzelne Marke; bis zu 88 Euro für einen Eckrand-Viererblock; bis 250, sogar fast 450 Euro werden für einen kompletten 50er-Bogen verlangt! Für einen illustrierten Ersttagsbrief wurden bereits bis zu 33,50 Euro geboten.

Finnland verpatzt

€595 erwartete ein Grazer Anbieter für seine Offerte: „Sensationeller Plattenfehler auf der neuen Brexit Marke im 6er Block, der Fehler – beschädigtes Schweden – ist in der linken mittleren Marke und ganz sicher nur auf einer Teilauflage – da ich etliche Bögen gekauft habe und dieser Fehler nur ca. bei jedem 10. Bogen aufgetreten ist. Wenn das so stimmt wären das bei einer Auflage von 140.000 Marken gerade mal 280 x der Fehler…“

Tatsächlich tritt der Patzer im Landkartenteil von Finnland auf! Ein Markenpaar mit derselben Besonderheit auf dem linken Stück wurde bei einer anderen Auktion mit 66 Euro beboten.

Man darf gespannt sein, wie lange es dauert, bis Stücke der unverausgabten Version ohne den Überdruck auftauchen …

P.S. Aufgrund der vielen Seitenaufrufe aus dem englischsprachigen Ausland bringe ich parallel auch die englische Version meines Beitrags für die Europa-Rubrik der britischen Fachzeitschrift „Philatelic Exporter“. Michael Burzan

Der Künstler Arthur Kurtz (1860-1917) hätte die jüngsten politischen Entwicklungen sicher bedauert. Er ist zu seiner Zeit viel in Großbritannien gereist und hat zahlreiche Gemälde von Land und Leuten geschaffen, nicht zuletzt vom späteren britischen König Edward VII. (1841-1910).

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Links :
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mit-einer-brexit-briefmarke-macht-sich-die-oesterreichische-post-ueber-grossbritannien-lustig/

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100 Jahre Stadt: Grüsse aus Gleisdorf durch die Jahrzehnte

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Gleisdorf in der Oststeiermark feiert 2020 sein 100-jähriges Stadtjubiläum. Das Stadtarchiv möchte in einer Facebook-Serie mit der Postkarten-Reihe „Grüße aus Gleisdorf“ Einblicke in frühere Zeiten geben.

Einige Postkarten und Ansichtskarten aus früheren Zeiten, über 140 Jahre zurück bis 1876, hat Michael Burzan in seinem digitalen Archiv gesammelt.

Sie zeigen unter anderem Gebiete und Gebäude, mit denen Mitglieder der Kurtz-Familie besondere Erinnerungen verbinden.

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Die jüngeren Ansichtskarten aus der Nachkriegszeit gab es wohl auch im Geschäft von „Tante Luise“, der 1905 geborenen Aloisia Maria Kurtz. Die jüngste Tochter von Camillo Kurtz und Anna Keller blieb unverheiratet und führte in Gleisdorf über Jahrzehnte eine Buchhandlung mit Schreib- und Papierwaren am Hauptplatz / Bürgergasse.

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(Beitrag von 2015 aktualisiert, mb)

Die aktuelle Internetseite der Stadtgemeinde Gleisdorf zu Kunst&Kultur:

Gleisdorf Kultur

Gleisdorf auf facebook

Einige weitere Links:

Kulturkeller Gleisdorf im Internet

Kulturkeller auf facebook

"Fuchs im Stall" von Arthur Kurtz

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Ein attraktives Pferde-Gemälde von Arthur Kurtz steht am 25. Februar 2020 bei Palais Dorotheum zur Auktion an. Unter Los-Nr. 131 erscheint es gerahmt mit dem Titel „Fuchs im Stall“ in Öl auf Leinwand, 58 x 71 cm, rechts unten mit Signatur. Laut Beschreibung ist es leicht beschädigt. Der Wert wird auf 2000 bis 2600 Euro geschätzt…

Auktion:Ölgemälde und Aquarelle des 19. Jahrhunderts
Datum: 25.02.2020 – 16:00 
Auktionsort:Wien, Palais Dorotheum
Besichtigung:18.02. – 25.02.2020

Zum "Beethoven-Jahr": Totenmasken von Danhauser bis Camillo Kurtz

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Das „Beethoven-Jahr“ 2020 wird international aus Anlass des 250. Geburtstages des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit Konzerten und Aufführungen gefeiert.

Diese Totenmaske kann mit Sicherheit dem Gleisdorfer Künstler Camillo Kurtz (1896-1973) zugeschrieben werden. Eine Signatur ist nicht darauf zu finden, doch Art und Farbe der Glasur sind typisch für seine Arbeiten.

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Das Original stammt von dem früh verstorbenen österreichischen Maler und Grafiker Josef Franz Danhauser (1805-1845, Wien). 1827 nahm er dem verstorbenen Ludwig van Beethoven die Totenmaske ab, die heute im Beethoven-Haus Bonn aufbewahrt wird. Danhauser schuf auch eine Ölskizze und eine Zeichnung des Komponisten, die als Lithographie umgesetzt wurde.

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Ludwig van Beethoven starb am Nachmittag des 26. März 1827 nach längerer Krankheit in seiner Wohnung im „Schwarzspanierhaus“ in Wien. Als der junge Künstler Josef Danhauser vom Tod des von ihm sehr verehrten Komponisten erfuhr, wandte er sich sofort an Beethovens Freund Stephan von Breuning und bat darum, Beethoven die Totenmaske abnehmen zu dürfen. Breuning entsprach dieser Bitte auch, und Danhauser erhielt die Möglichkeit, die Abformung in Beethovens Wohnung vorzunehmen.

Nach dem heutigen Kenntnisstand sei es am wahrscheinlichsten, daß sich Josef Danhauser und sein Bruder Carl bereits wenige Stunden nach Beethovens Ableben frühmorgens ins „Schwarzspanierhaus“ begaben und dort die Totenmaske anfertigten. Bei dieser Prozedur entstand ein Negativ von Beethovens Gesicht, das heute nicht mehr erhalten ist. Später goß Danhauser diese Negativ-Form mit Gips aus und erhielt so ein Positiv, das man heute als „Totenmaske“ bezeichnet. (S.B.)
Quelle:

Beethoven-Haus Bonn

Gedicht „Beethovens Totenmaske“

Sendung BR-Klassik

Georg Haberler – Sonderpostmarke Moderne Kunst 2020

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Mit einem Bild des Grazer Künstlers Georg Haberler führt die Post Austria ihre Serie „Junge Kunst in Österreich“ am 28. Jänner 2020 fort.

Das Briefmarken-Forum.com berichtet über die Neuerscheinung:

Das Spiel mit dem Licht
Die diesjährige Sondermarke aus der Serie „Junge Kunst in Österreich“ zeigt ein farbintensives, großformatiges Werk ohne Titel aus dem Jahr 2019 von Georg Haberler. Es erinnert ein wenig an einen Blick durch den Vorhang eines Fensters: Der Hintergrund schimmert durch das feine Siebdruckgewebe und verändert die Wahrnehmung der davor liegenden Malerei – er rückt damit weiter „in den Vordergrund“. Gleichzeitig wirft aber auch das durch den dünnen Stoff einfallende Licht die Farben an die dahinter liegende Wand und macht diese so zu einem Teil des Kunstwerks. Der Keilrahmen des Bildes wird ebenfalls zum gestalterischen Element, indem er durch das transparente Material erkennbar ist. Für die Malerei werden hochpigmentierte Acrylfarben verwendet, hier vor allem Pink- und Blautöne.

Der Künstler
Georg Haberler, 1985 in Graz geboren, studierte nach einer Ausbildung zum Informatiker in Graz Architektur. Ab 2010 absolvierte er in seiner Wahlheimat Wien ein Studium bei Erwin Bohatsch an der Akademie der bildenden Künste. Studien in Porto und in Hamburg bei Anselm Reyle und Gregor Hildebrandt folgten. Maßgeblich ist für den Künstler, dass er bei der Malerei – anders als etwa bei der Architektur – den gesamten Entstehungsprozess kontrollieren und zur Gänze selbst abwickeln kann. Großen Wert legt er bei seinen Arbeiten auf die manuellen Prozesse und Fertigkeiten, die Kunst mit Handwerk verbinden. Typographie und das Spiel mit Worten sind ein weiterer wichtiger Aspekt in Georg Haberlers Kunst: … Wörter werden greifbar, aber sie sind rätselhaft. Sie geben keine Antworten, sondern werden zu Fragen. Kunstwerke mit Spiegelungen auf lackiertem Metall oder ein graviertes „Handy“, das nicht nur den Benutzer spiegelt, sondern auch als Druckplatte dient, reflektieren wiederum Haberlers technische Ausbildung.
Das 1,8 mal 1 Meter große Werk, das der Briefmarke zugrunde liegt, ist Teil einer Serie, die 2019 in Berlin ausgestellt war.

Postpreis: 0,80 Euro
Markengröße: 34,50 x 50,00 mm
Auflage: 230.000

Fröhliche Weihnachten!

Mit den besten Wünschen für schöne Stunden und freudevolle Feiertage an alle Familienmitglieder, Freunde und Besucher unserer Seiten!

Weihnachtskarte von Cora Lauzil,
verschickt am 22.XII.192
8

Seit zwei Jahrhunderten begleitet das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr das Weihnachtsfest und hat sich um die ganze Welt verbreitet.

Ausgabe 1987 ungezähnt

https://de.wikipedia.org/wiki/Stille_Nacht,_heilige_Nacht
Die Geschichte von „Stille Nacht“ (Wikipedia)

Mit dem seltenen Sonderstempel Christkindl 1950

Féerique, farfelu, curieux – Ausstellung "Les Talismans de Lisa"

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Lisa Burzan-Kurtz hat die Ausstellung ihrer Talismane in der Mediathèque in Seissan, Gers / Frankreich mit erfreulicher Resonanz von Publikum und Presse eröffnet. Noch bis zum Jahresende sind die Exemplare während der Öffnungszeiten zu besichtigen. Für 2020 steht eine Sommerausstellung in der Chapelle de Castelnau-Barbarens auf dem Programm.

Die Tageszeitung La Depeche berichtete am 12.12.2019:

Exposition prestigieuse de Lisa Burzan à la médiathèque

Lisa Burzan, professeur de gym douce et somato-relaxologue, a toujours eu plaisir à être créative. Depuis 2 ans, cette créativité s’exprime par ses curieux bijoux pendentifs qu’elle appelle „Les talismans“. Car au-delà du simple bijou, chacun de ces porte-bonheur a son caractère propre et émane une énergie particulière. Lors de la création, Lisa entre dans le kaléidoscope de la créativité imaginative et se laisse guider par son intuition. Au gré des inspirations, ses yeux et ses mains choisissent sur la grande table de travail de son atelier, couvert de perles et pierres semi-précieuses, de pièce de laiton, fil de fer, plumes, bout de bois, coquillages, grains, des boucles d’oreilles esseulées… et font naître un talisman.

Ce talisman unique peut être soit porté en bijoux, ou encore on peut le placer dans un endroit choisi de la maison pour l’harmoniser. Féerique, farfelu, curieux, peut-être une bonne idée de cadeau de Noël ! Une exposition faite d’un très grand goût, ce qui lui ressemble.

A découvrir à la médiathèque de Seissan tout le mois de décembre aux horaires d’ouverture : mercredi de 9 h à 12 h et de 14 h à 18 h ; jeudi de 9 h à 12 h, le vendredi de 9 h à 13 h ainsi que le samedi pendant tout le mois de décembre.

ExpositionsSeissanGers

Der Beitrag von „Le journal du Gers“ ist derzeit online abrufbar:

https://lejournaldugers.fr/article/39476-les-talismans-de-lisa-burzan-a-la-mediatheque

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ – Eine Galerie auf www.Kunst-Sammlung.at

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Mit einem Zitat von Pablo Picasso führt Dr. Alfred Seebacher – ein direkter Verwandter der Kurtz-Familie – durch seine großartig gelungene Internet-Präsenz, die Beispiele seiner bedeutenden Kunst-Kollektion vereint.

Mit diesem Panorama der Kunstgeschichte vom 19. Jahrhundert bis zur Moderne und Gegenwart wurde mit Unterstützung von Christoph Seebacher eine angemessene Online-Galerie für diese facettenreiche Sammlung geschaffen.

„KUNST WÄSCHT DEN STAUB DES ALLTAGS VON DER SEELE.“

Pablo Picasso

Der Link zur Webseite lautet :
https://kunst-sammlung.at/

Beispielhafte Werke aus der Sammlung von Dr. Alfred Seebacher waren bereits in verschiedenen Ausstellungen in Linz zu sehen.
Galerie

Per Postkarte grüßt man seit 150 Jahren: Mehr als Worte

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Die erste Postkarte der Welt

Die erste offen verschickte „Correspondenz-Karte“ der Welt ging am 1. Oktober 1869 von Perg bei Linz auf die Reise nach Kirchdorf. Sie diente der Abstimmung eines geplanten Besuchs. Das Original ist in der Schatzkammer des Museums für Kommunikation Berlin zu sehen. (Bild: MfK)

Zum 150. Geburtstag der Postkarte in Österreich-Ungarn im Oktober 2019 grüßt das Museum für Kommunikation in Berlin mit einer Sonderausstellung, die bis zum 5. Januar 2020 im renovierten ehemaligen Reichspostmuseum läuft.

Vor ihrer offiziellen Einführung am 1. Oktober 1869 noch als „unanständige Form der Mitteilung auf offenem Postblatt“ kritisiert, traf die Postkarte den Nerv der Zeit, denn sie erfüllte ein Bedürfnis nach vereinfachtem und raschem Informationsaustausch.  Bald ergänzten Bildmotive die Mitteilung, schmückten sie aus oder nahmen ihren Platz ein. Die neue Produkt- und Service-Idee wurde schnell zum Erfolg und verbreitete sich rund um den Globus. Allein in drei Monaten des Jahres 1869 verkaufte die österreichische Postverwaltung drei Millionen Karten.

Zum 150-jährigen Jubiläum beleuchtet die Kabinettausstellung „Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße“ die Geschichte von Entstehung, Entwicklung und Vielfalt eines Mediums als Spiegel der Gesellschaft. Mehr als 500 Postkarten spannen den Bogen von den Vorläufern und der Hochzeit der Postkarte im Kaiserreich über Feldpostkarten, Kunstpostkarten, Propagandakarten, Postkarten in Ost und West bis zur digitalen Postkarte und Postcrossing. Welche Bedeutung die Postkarte in Zeiten von WhatsApp und Co. noch hat, zeigen Interviews mit Berliner Passant*innen.

Im Fokus stehen außerdem die Praktik des Sammelns sowie ganz besondere Stücke aus der Sammlung der Museumsstiftung Post- und Telekommunikation. Diese besitzt mit über 200.000 Exemplaren eine der größten Postkartensammlungen Deutschlands.

Ein Sonderstempel zur Ausstellung ist seit dem 20. August 2019 erhältlich bei Deutsche Post AG, Niederlassung Brief Berlin 1, Sonderstempelstelle, 11508 Berlin (Stempelnummer 16/188).

Wer die Ausstellung im Internet besuchen will, findet vertiefende Informationen, multimediale Inhalte und vieles mehr über diesen Link:
www.ausstellung-postkarte.de/

Mehr zur Entwicklung der „Gelblinge“, die die ersten Postkarten wegen ihres gelb eingedruckten Briefmarken-Wertstempels genannt wurden, berichtet die Michel-Katalogredaktion auf ihren Seiten: www.briefmarken.de/briefmarken-sammeln/neuigkeiten/2080-eine-philatelistische-erfolgsgeschichte-150-jahre-postkarte

mb / Presse-Infos

Selbstporträt Arthur Kurtz von 1892

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Wieder einmal ist ein bisher nicht registriertes Gemälde von Arthur Kurtz (1860-1917) wiederentdeckt worden!

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Es handelt sich um eines der wenigen bekannten Selbstporträts des bedeutenden Künstlers aus der Steiermark. Unter der Signatur ist die Ölskizze auf das Jahr 1892 datiert, als er etwa 32 Jahre alt gewesen sein muss.

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Interessant ist ein Zettel, der auf der Rückseite des Bildes befestigt war. Handschriftlich wurde darauf vermerkt:
„Das Selbstportrait des
Meisters von ihm selbst am
29. Oktober 1892 zum Geschenk
erhalten.
3.11.1892
(Schicher Mia?)

Wien
Arthur Kurtz“

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Inzwischen befindet sich das Werk in der Privatsammlung eines Mitglieds der Kurtz-Familie. Wer wohl die Dame war, die einst dieses Präsent erhielt?

Wörschacher Geschichten – aber das Fernweh war stärker

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Wir freuen uns, eine neue Publikation aus der Kurtz-Familie ankündigen zu können, geschrieben und illustriert von Elisabeth Kurtz-Steinhoff.

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Elisabeth Kurtz wurde im Oktober 1940 in Gleisdorf als mittleres von sieben Kindern des Künstlers Camillo Kurtz und seiner Frau Sofie Kurtz geboren. Ihre Kinderzeit verbrachte sie vorwiegend bei Verwandten in Wörschach im Ennstal. Nach Abschluss von drei Lehrjahren in der Buch- und Papierhandlung ihrer Tante Luise Kurtz wanderte sie mit ihrem Bruder Camillo am 1. April 1959 erstmals nach Australien aus und kehrte 1962 nach Gleisdorf zurück. Es folgten zwei Jahre in Rom, um Italienisch zu lernen.

Eine Stelle in der Universitätsbuchhandlung brachte sie nach Pretoria, Südafrika, wo sie auch ihren Mann Rolf Steinhoff kennenlernte. Nach der Hochzeit in Göttingen zog das Paar nach Sydney in Australien und bekam zwei Söhne. Heute lebt Elisabeth Kurtz-Steinhoff in den Blue Mountains in der Nähe von Sydney. Sie hat viele Geschichten geschrieben und illustriert, für die Mary McKillop Mission Bücher für Schulkinder in Ost-Timor und Kinder der Aborigines im Nordterritorium illustriert.

Aus Kindertagen im Ennstal

Anfang des Jahres 2000 besuchte Elisabeth Kurtz ihre Cousine Siegfriede (Friedl) Steinhuber geb. Vasold. Im Handgepäck führte sie die „Wörschacher Geschichten“ mit, die nun dank der Initiative von Gerhard Steinhuber zur Veröffentlichung anstehen:

„Diese liebevollen Zeichnungen und Erzählungen mit Tiefgang führen uns in die Nachkriegszeit in das Ennstal. Das Elternhaus meiner Mutter Siegfriede war das Kaufhaus Vasold mit Manufaktur (Textilien und Stoffe) und Spezerei (Lebensmittel). Der kindliche Blick bringt die Unbeschwertheit, Freuden und Ängste eines heranwachsenden Volksschulkindes. Natürlich war sie traurig, weil ihre Mutter nicht mehr da war. Obwohl sich meine Mutter Friedl und Cousine Elly lieb um sie gekümmert haben, hatte sie zeitweise großes Heimweh nach Gleisdorf. Eine große Leistung von Elisabeth Kurtz, die mit großer Kunst detailgetreu und wunderbarer Einfühlsamkeit das Werk aus dem Gedächtnis gestaltet hat.“

Gerhard Steinhuber,
Bad Aussee, 2019

Wörschacher Geschichten

Herausgeber: Gerhard Steinhuber
Autor: Elisabeth Kurtz
Umschlaggestaltung: Anna Steinhuber

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