Am 30. März 2019 kehrte die Rockband „6 aus 49“ zurück zu ihren Wurzeln im Ruhrgebiet und spielte eines ihrer raren Konzerte in der Zeche Carl in Essen-Altenessen, gefolgt von ihren Musikerkollegen der Band „Die Regierung„.
1980 in Essen-Altenessen von Michael „Andy“ Burzan (Enkel von Dr. August Kurtz – Farfisa, keyboards, violin), Jürgen Belgrano (vocals, guitar) und Peter Aleweld (vocals, guitar, bass) gegründet, seit Jahren an den drums begleitet von Moritz Thies, präsentieren sie ein breites musikalisches Spektrum von Erik Satie über Klassiker der Rock-Geschichte zu eigenen Stücken. Immer mit dabei: ihr Hit „Graf Berghe von Trips“, die heimliche Hymne der Formel 1 über den legendären Rennfahrer, der 1961 in seinem Ferrari 156 in Monza tödlich verunglückte.
Peter Aleweld
Jürgen Belgrano
Michael „Andy“ Burzan
Moritz Thies
Diesmal überraschten Rosario Avanzato als Tänzer und „Andy“ an der elektrischen Geige wie John Cale bei „Velvet Underground“ das Publikum.
Die EP „6 aus 49 – HUNGRY“ in limitierter Kleinauflage von 333 Exemplaren ist zu beziehen über den Rock-Store in Essen-Steele, Grendplatz 7, 45 276 Essen
Ein Jahrhundert ist vergangen, seit die junge Republik Deutschösterreich nach dem Ersten Weltkrieg neue Banknoten in Umlauf brachte. Man wollte sich vor unerwünschten Auswirkungen der durch Kriegsfolgen unkontrollierbar gewordenen Altbestände an Papiergeld schützen. Ganz neu waren die Geldscheine allerdings nicht – lediglich die bereits vorhandenen Noten aus der Kaiserzeit wurden mit „DEUTSCHÖSTERREICH“ in einem verzierten Rahmen überdruckt. Seit den frühen 1900er-Jahren trugen sie meist Frauenporträts aus verschiedenen Regionen der Doppelmonarchie mit Rahmenzeichnungen im „Wiener Jugenstil“.
(Abbildungen aus Wikipedia)
Das „Grazer Tagblatt“ kündigte am 7. März 1919 die deutschösterreichische Währung an: „So wie in den anderen Nachfolgestaaten der habsburgischen Monarchie waren unkontrollierte Mengen altösterreichischer Banknoten und Briefmarken im Umlauf. Um die finanztechnische Kontrolle zurückzugewinnen, wurde eine bestimmte Menge an Banknoten von der ehemaligen österreichisch-ungarischen Bank, der heutigen Nationalbank, abgestempelt und mit einer Übergangszeit zur einzig gültigen Währung erklärt. Darnach werden in Deutschösterreich im Umlaufe befindliche Noten der Österr. – Ungar. Bank mit Ausnahme der Ein- und Zweikronennoten durch einen amtlichen Aufdruck in der Weise gekennzeichnet, daß jede Note mit der deutschen Textseite einen roten Aufdruck in Form einer aus runden Guilloche-Rosetten gebildeten Vignette erhält, in deren Längsrichtung in roter Schrift das Wort ‚Deutschösterreich‘ angebracht ist […] Als Frist für die Kennzeichnung der Banknoten wird die Zeit zwischen 12 und 24. März festgesetzt. Innerhalb dieser Frist sind von den Besitzern die noch nicht gekennzeichneten Noten zum Umtausch gegen gestempelte Noten einzureichen.“
Mag. Günter Ehweiner berichtet über die Währungstrennung, das Geld- und Bankwesen in der ersten Republik: „Auch Österreich blieb es nicht erspart, aus naheliegenden Gründen, früher oder später den Zahlungsverkehr zu beschränken, da man befürchtete, eine Flut von ungestempelt gebliebenen Noten aus dem Ausland könnte Österreich in eine Inflation führen. So versah die Notenbank die neu ausgegebenen Noten ab dem 27. Februar 1919 mit dem Aufdruck Deutschösterreich. Bis 29. März des selben Jahres war auch die parallel laufende Eintauschaktion gegen die ungestempelten Kronen-Noten so gut wie abgeschlossen. (Das Volumen der Eintauschaktion bewegte sich in Größenordnungen um 5 Milliarden Kronen.) Nun kam es allerdings auch zu Thesaurierungen (Hortungsbeständen) von ungestempelten Noten aus spekulativen Gründen; die ungestempelte Krone notierte nämlich z.B. in Zürich höher, als die gestempelte. Nun begann eine große Menge an Spekulanten die eher schlichten Aufdrucke zu fälschen und bald brach eine Massenpanik aus, da niemand mehr mit Sicherheit sagen konnte, welche Noten echt, und welche gefälscht waren. So wurde es notwendig neue Noten, mit dem Aufdruck ‚Echt – Österreichisch – Ungarische Bank‘ herzustellen. Später wurden überhaupt neue Noten zu 1.000 und 10.000 Kronen ausgegeben.“
Banknoten und Briefmarken erhielten einen Aufdruck „Deutschösterreich“. Dieser Geldbrief vom Oktober 1919 enthielt 110 Geldscheine zu gesamt 15.000 Kronen, als Frankatur drei Werte mit Aufdruck, die 80 Heller ohne (Fischer).
Bis heute sind die meisten Sorten der interessanten und attraktiven Geldscheine jener Zeit für geringe Beträge zu haben. Auch in der Kurtz-Familie fanden sich etliche Banknoten aus diesen Kinderjahren der Republik, teils in schlechter Erhaltung, die wohl leider keinen größeren Sammlerwert haben… Wer Geduld hat, die vielen Details und Varianten der Aufdrucke beachtet, kann vielleicht dennoch seltene Stücke entdecken.
Er zählte zu den populären Bildhauern seiner Zeit und viele seiner Werke finden auch heute noch Würdigung, oft genug jedoch ohne Verbindung mit seinem Namen: Emanuel Pendl, der am 23. Februar 1845 in Meran geboren wurde und am 28. September 1927 an den Folgen eines Unfalls mit der Straßenbahn am Wiener Praterstern starb.
Emanuel Pendl „Justitia“ im Justizpalast, Wien (Quelle: Wikipedia, digitale Bearbeitung: PhilaTec)
Er stammte aus einer traditionsreichen Südtiroler Bildhauer-Familie, war Sohn von Franz Xaver Pendl (1817-1896), der an den Kunstakademien in Wien und München studiert hatte, und Enkel von Johann Baptist Pendl (1791–1859), der gleichfalls die Wiener Akademie der bildenden Künste besucht hatte.
Emanuel Pendl erhielt seine Ausbildung an den Kunstakademien von Venedig und Wien. Seine teils monumentalen Plastiken zieren zahlreiche Gebäude an der Wiener Ringstraße. Am bekanntesten wurde seine um 1880 geschaffene Figur der „Justitia“, die architektonisch ideal im Zentrum des Justizpalastes inszeniert wurde. Am 31. August 1984 erschien eine Darstellung auf der Sondermarke der österreichischen Post zu sieben Schilling, aus Anlass des Internationalen Rechtsanwälte-Kongresses IBA.
In seiner Heimatstadt Meran zählt das Denkmal von Emanuel Pendl aus Bronze für Andreas Hofer zu den beliebten Sehenswürdigkeiten und Treffpunkten für offizielle Zeremonien. Seit 1914 gedenkt die Stadt auf diese Weise im Park vor dem Bahnhof des Anschlusses von Tirol an Österreich 1814. Es stellt Andreas Hofer dar, als er den Eid leistet, seine Heimat gegen die Feinde zu verteidigen; der Sockel trägt seine Worte „Für Gott, Kaiser und Vaterland“.
Bei Recherchen für Beiträge über das Wiener Künstlerhaus fiel dem Autor eine ungebrauchte Ansichtskarte auf, die auf der Rückseite einen verblassten Stempel trug: „EMANUEL PENDL Bildhauer, Wien.“ Die Bildseite trägt eine Fotografie, zu der eine handschriftliche Erläuterung am Rand umläuft:
„ZentralSaal des Wiener Künstlerhauses als Rekonvalescentenheim für Verwundete Krieger. 1914 Das Cruzifix ist von mir. Lebensgroßes Cruzifix. Emanuel Pendl.“
Ein Sohn von Emanuel Pendl war Erwin Pendl (1875-1945), der wie seine Vorfahren die Wiener Kunstakademie besuchte. Er spezialisierte sich auf Architektur und schuf seit den 1890er-Jahren unzählige kleinformatige Ansichten Wiens in Form von Künstlerpostkarten, oft nach Aquarellen gestaltet, aber auch monumentale Darstellungen der Stadt (Beispiel aus 1904), unter anderem zu den Weltausstellungen in Paris 1889 und 1900.
(Künstler-Ansichtskarten mit Signatur Erwin Pendl, Delcampe)
Die älteste Tochter von Anneliese Burzan-Kurtz lebt seit Jahrzehnten als Somato-Relaxologin im Südwesten Frankreichs in der Gascogne. Ihr berufliches Spektrum umfasst verschiedenste Entspannungs-Techniken, von Yoga über psychokorporelle Aktivitäten, Lymphdrainage oder Massagen bis zu sanfter Gymnastik. Ihre Praxis liegt in der historischen Altstadt von Auch, unweit der Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.
In den letzten Jahren hat sie eine neue Leidenschaft entdeckt: die Gestaltung von Talismanen, die als Glücksbringer Schmuckelemente aus der ganzen Welt zum ausgewogen tragbaren Gesamtbild vereinen …
Dabei entsteht eine traditionsreiche Form des Schmuck-Designs aus naturverbundenen Materialien, aus persönlichen Funden und Erinnerungsstücken, Metallen, Edelsteinen, Perlen, Glas, …
„Jedes enthaltene Element hat seine individuelle Bedeutung und wird mit den anderen zu einer harmonischen Einheit verbunden, wie bei einem musikalischen Akkord. Auf der emotionalen Ebene entspricht das Assoziationen und Stimmungen, Träumen und Wünschen …“
Ein solcher Talisman lässt sich als Anhänger um den Hals tragen, oder an einer ausgewählten Stelle dekorativ im Raum placieren.
Individuelle Anfertigungen, vielleicht auch nach Wunsch mit persönlichen Objekten gestaltet, sind nach Absprache möglich.
Die Lebensgeschichte von Dr. Dr. August Maria Kurtz (1899-1990) berichtet, dass der Sohn von Camillo Kurtz – Bruder der Maler Arthur und August Kurtz – und Anna Keller am 27. September 1899 in St. Gallen in der Obersteiermark geboren wurde. Nach Ende des Ersten Weltkriegs absolvierte er das Studium der Medizin unter schwierigen Bedingungen und war danach in Krankenhäusern von Leoben, Bruck an der Mur und in Graz tätig.
Am 1. August 1927 eröffnete er seine Praxis als Praktischer Arzt in Gleisdorf, im elterlichen Haus am Hauptplatz 5. Zwei Wochen später, am 15.8.1927 heiratete er seine Frau Eugenie Steiner, „Jenny“ genannt.
Seine berufliche Laufbahn beendete er als Medizinalrat und Distriktarzt 1969 nach 42 Jahren und übergab die Praxis an seinen Sohn Dr. Walter Kurtz. Am 12. Dezember 1974 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark mit Diplom als Ehren-Dr. verliehen.
In seinen späteren Lebensjahren widmete er sich intensiviert den paranormalen Erfahrungen und spiritistischen Erlebnissen, die er während seiner Studienzeit in Begegnungen und Sitzungen mit dem bekannten Medium Maria Silbert (1866-1936) gesammelt hatte. Zum 50. Todesjahr der „Seherin von Waltendorf“ veröffentlichte er 1986 einen Leitartikel in dem Band „Grenzgebiete der Wissenschaft“ (Resch, Innsbruck).
Interessante Beschreibungen zu diesen Sitzungen von Maria Silbert hat Bernhard Reicher 2011 in einem Blog dokumentiert: > (Link)
(Bild einer spiritistischen Sitzung in Berlin, 1930er-Jahre)
Dr. August Kurtz hat zu diesem Themenkreis zahlreiche Korrespondenzen geführt, seine Berichte in Tonaufzeichnungen dokumentiert und eine Radiosendung mitgestaltet. Ein wichtiger Ansprechpartner war für ihn der Theologe und Gründer des Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft, Professor Dr. Andreas Resch.
Die parapsychologische Forschung hat diese zeitgeschichtlichen Schätze noch nicht wiederentdeckt…
(Fotos und Unterlagen dokumentiert von Karl Andreas Kurtz, Gleisdorf)
Legt man als Maßstab für größte Seltenheiten der Philatelie die Anzahl von einem Dutzend erhaltener Exemplare zugrunde, die von der berühmtesten Briefmarke der Welt bekannt sind – der blauen „Two Pence Post Office“ von Mauritius von 1847 – so hat das Sammelgebiet Österreich so manche Raritäten zu bieten…
Das Spitzenstück der ersten Ausgabe vom 1. Juni 1850 ist die blaue Wertstufe zu 12 Kreuzer in Wappenzeichnung. Nach den ersten Planungen und Drucken blieb diese Marke unverausgabt; an ihrer Stelle erschien der Wert zu neun Kreuzer in blauer Farbe. Die bereits angefertigten Bestände jenes Wertes zu zwölf Kreuzer sollen erst kurz vor dem Ersttag 1. Juni 1850 fast komplett vernichtet worden sein.
Nur noch sechs Original-Exemplare lassen sich heute nachweisen, die Kataloge mit sechsstelligen Beträgen einschätzen – vier mit Versuchsstempel „Franco“ und zwei mit Federzug-Entwertung. Dieses Bildbeispiel ist ein sogenannter „Faksimile-Druck“, also eine Imitation, die als Nachdruck für wenige Euro als „Lückenfüller“ zu haben ist. Die echte Marke wurde im November 2016 für 95.000 Euro in Düsseldorf bei Felzmann versteigert. Ein früherer Nachdruck erschien 1975 als Beilage zu einem Ausstellungskatalog.
Dr. Ozdoba berichtet in seinem Blog www.klassische-philatelie.ch : „Anfangs waren die Wertstufen 1, 2, 3, 6 und 12 Kreuzer und 5, 10, 15, 30 und 60 Centesimi für Lombardei-Venetien geplant. Wegen einer Änderung der Postgebühren wurden allerdings die hohen Werte noch vor der Ausgabe durch die 9 Kreuzer und 45 Centesimi ersetzt. Die bereits gedruckte Auflage von 1 000 000 (12 Kreuzer) bzw. 500 000 Stück (60 Centesimi) wurde vernichtet; einige wenige 12-Kreuzer-Marken mit Wiener „Franco“-Stempel sind erhalten geblieben (€ 100 000,– nach ANK 2009/2010), aber keine Marke der Wertstufe 60 Centesimi.“
Die Briefmarke zu 9 Kreuzer ist dagegen in großen Mengen erschienen und über 70 Millionen mal verbraucht worden. Spezialisten können darauf eine Vielzahl an Besonderheiten und Abweichungen entdecken… Wir haben einige Beispiele aus Auktionsofferten 2018 zusammengetragen.
Selten sind von der 9 Kreuzer aber gut erhaltene ungebrauchte Originalstücke mit originaler Gummierung – meist zäh, gewölbt und/oder gebrochen.
Österreich Ausgabe 1850, MiNr. 5 X III – Beschreibung :
9 Kr. dunkelblau, rundum breit- bis überrandiges, wirkungsvolles rechtes Randstück 6 mm, teils verbesserter Gummi mit kleinen Kleberückständen, Fotoattest Dr. Ferchenbauer
Zuschlag 820 Euro (Deider)
Geschätzt werden auch gebrauchte Exemplare mit roten Abstempelungen oder anderen seltenen Entwertungen, bevorzugt auf vollständigen sauberen Briefen.
9 Kr. tiefdunkelblau, Handpapier Type II, MiNr. 5 X II auf Prachtbrief mit vollem stummen Zierstempel von „KRAKAU“ sowie beigesetztem, teils auf die Marke übergehendem Zweikreisstempel „KRAKAU 6.2.“, Fotoattest Uwe Steiner VÖB
Zuschlag 4200 Euro (Deider)
MiNr. 5 Y auf Maschinenpapier, Kabinettstück mit seltenem Stempel in Sonderform „GRYBOW“ vom 14. Dezember,
Zuschlag 190 Euro (Württembergisches Auktionshaus)
Nr. 5 Y, Kabinett-Briefstück mit seltenem Strahlenstempel „1576“ ZNAIM.
Zuschlag 480 Euro (Württembergisches Auktionshaus)
Rar sind Versionen auf gestreiftem Papier, oder mit „Tokayer Liniendurchstich“ als Trennungshilfe der normalerweise geschnittenen Marken.
9 Kr. lebhaftblau, Handpapier Type IIIa mit Liniendurchstich 14, „Tokayer Durchstich“, MiNr. 5 X H IIIa
auf nicht ganz komplettem Prachtbrief von „TOKAY“ über „TALLYA“ nach „PEST“, bekannter Brief aus der Friedl’schen Spezialsammlung, welche 1917 im Dorotheum versteigert wurde, signiert Friedl und Fotoattest Dr. Ferchenbauer
Zuschlag 1800 Euro (Deider Briefmarkenauktionen)
MiNr. 5 X, 9 Kr. hellblau Type I, mit deutlichem Randdruck rechts und Teil des Wasserzeichens, weiterhin interessante und attraktive Druckzufälligkeit, bei der die Wertziffer ‚9‘ und umgebende Anteile des Markenbildes beim Druck abgedeckt worden waren (Frey P141), zart entw. „LINZ 24. JUN“.
Die auffällige Fehlstelle wurde vom Postbeamten handschriftlich mit einer ‚9‘ ergänzt. Ein unikales und literaturbekanntes Stück, das bereits 1927 durch Ing. E. Müller – Die Postmarken von Österreich auf S. 11 abgebildet und diskutiert wurde, Frey – Österreich 1850, 9 Kreuzer Type I zeigt das vorliegende Stück auf S. 14 als Typ P141 und Magistris – Die 9 Kreuzer Type I diskutiert es auf S. 65/66. Attest Ferchenbauer (2009) Frey P141z = 3’000 Punkte/Magistris=LP. Provenienz:Sammlung Leavitt J. Bulkley; Mercury Stamps Comp., New York, 25/26 Nov 1958, Los 281 (dort mit Provenienz „Fitch Collection beschrieben“)
Zuschlag 9000 Franken (Corinphila)
MiNr. 5 Ya (2) *
9 Kr. dunkelblau, Type IIIb, ungebraucht, senkrechtes Paar mit vollständigem Andreaskreuz. Ringsum breitrandig und in leuchtender Farbe, mit vollem Originalgummi. Rechts am Rand sauber ausgebesserte Bruchfalte. Schon Einzelstücke dieser Ausgabe mit Andreaskreuz sind von größter Seltenheit, in der hier gezeigten Form als Paar in so schöner, frischer Erhaltung eine ganz große Österreich-Rarität, Fotoattest Goller BPP.
Katalogpreis: 30.000,-+ / Ausruf 7500 Euro (Nachverkauf, WAP)
Über Besonderheiten von anderen Wertstufen der österreichischen Premieren-Serie hat Michael Burzan 2017 in Beiträgen für die Deutsche Briefmarken-Zeitung DBZ berichtet:
1 Kreuzer
Folge I: DBZ 4/2017 – Folge II: DBZ 6/2017 – Folge III: DBZ 8/2017
2 Kreuzer
Folge I: DBZ 10/2017 – Folge II: DBZ 12/2017
Viele weitere Spezialitäten der ersten Briefmarkenausgabe bieten laufend die Auktionshäuser in Österreich, Deutschland und in der Schweiz.
Kreativ tätig ist sie schon seit Jahrzehnten, die jüngste Tochter aus der Gleisdorfer Familie von Eugenie und Dr. August Kurtz, eine der Schwestern von Anneliese Burzan-Kurtz, Dr. Walter Kurtz und Karl Kurtz (1929-2017), verheiratet mit Mag. Edwin Rainer.
Ohne jeden Anspruch auf Anerkennung als Künstlerin ist neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein eindrucksvolles malerisches Werk entstanden, das Beachtung über den privaten Kreis hinaus verdient hat.
Ihre farbstarken Bilder spiegeln das Temperament ebenso wie die sensiblen Seiten von Irmgard Rainer. Ihre Kompositionen überzeugen mit spontaner Ausdrucksstärke, ohne sich in Details zu verlieren.
Einige Pinselstriche genügen zum Beispiel, um eine lange Fahrt im Regen über die Ries zu vergegenwärtigen …
Nur wenige Besucher hatten bereits Gelegenheit, ihre inspirierenden Gemälde in unterschiedlichsten Techniken kennen zu lernen.
Bisher sind die Bilder und einige Plastiken im Original nur nach privater Terminabsprache mit der in Graz lebenden Künstlerin zu besichtigen.
Eine öffentliche Ausstellung und Anerkennung erscheint wünschenswert und überfällig …
Irmgard Rainer (vorne rechts) mit Angehörigen und Verwandten beim von ihr initiierten Kurtz-Familientreffen im Sommer 2018 in Gleisdorf / Steiermark.
Der Hollywood-Filmproduzent Gary Kurtz, am 27. Juli 1940 in Los Angeles, Kalifornien / USA geboren, hat am 23. September 2018 in London die Erde verlassen. Bekannt wurde er vor allem durch die ersten beiden Kino-Erfolge der Science-Fiction-Filmreihe „Star Waus – Krieg der Sterne“ :
„Star Wars – Eine neue Hoffnung“ (1977, später Episode IV genannt) und
„Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ (1980, Episode V).
Seine erste Zusammenarbeit mit dem späteren Star-Wars-Regisseur George Lucas war der Film „American Graffiti“ von 1973 über das Leben von Jugendlichen in einer amerikanischen Kleinstadt Anfang der 1960er-Jahre mit viel Rock’n’Roll-Musik.Wie berichtet wird, kam es nach dem zweiten Star Wars-Film zu Differenzen zwischen George Lucas und Gary Kurtz, daher trennten sich danach ihre Wege. In einem späteren Interview berichtete Kurtz über die Zusammenarbeit: Interview Chris Gore in filmthreat.com (englisch)
Weitere fantasievolle Filme, die von Gary Kurtz produziert wurden, sind „Der dunkle Kristall“ der Puppenspieler und Erfinder der „Muppets“,
Jim Henson und Frank Oz, sowie „Oz – Eine fantastische Welt“ (Return to Oz) von 1985. Nach dem finanziellen Misserfolg des Films „Return to Oz“ musste Gary Kurtz laut IMDB.com Konkurs anmelden.
Heute zählen Originalstücke aus den Star Wars-Filmen bei Sammlern zu den meistbegehrten Memorabilien. Die hier gezeigten Stücke stammen aus Versteigerungen wie der Entertainment Memorabilia Auction 2017 von Propstore in London / Los Angeles:
„Crew Book“ der STAR WARS TRILOGY (1977-1983) mit Dank an Mitwirkende, signiert von George Lucas und Gary Kurtz, dazu „Star Wars“ Gürtelschnalle, drei Aufnäher und T-Shirt, Schätzwert 1200 bis 1500 Pfund, Zuschlag 2250 Pfund;
Türschild mit Aufschrift „Producer“ zum Film „The Empire Strikes Back“ für das als Büro von Gary Kurtz genutzte Zimmer im Hotel „Finse 1222“ in Norwegen, Format 33 x 8 Zentimeter, Schätzwert £800 – 1200, Zuschlag 6500;
Vierter Drehbuch-Entwurf für „STAR WARS: A NEW HOPE“ (1977) mit Signatur, Schätzwert £6000 – 8000, Zuschlag £13,000.
Helm der „Stormtrooper“ aus „STAR WARS: THE EMPIRE STRIKES BACK“ (1980) im sogenannten „Mk II“-Stil, original verwendet mit Gebrauchsspuren, Schätzwert £40,000 – 60,000, Zuschlag £65,000.
Eine andere Auktion brachte im Juli 2012 ein Ergebnis von 225.000 Dollar für den einzigen bis dahin angebotenen „Snowtrooper Helm“ (LiveAuctioneers.com).
Das legendäre Lichtschwert von Luke Skywalker aus Episode IV, das 2008 aus der Kollektion des Produzenten Gary Kurtz versteigert wurde, fand einen Liebhaber, der 240.000 Dollar dafür bot.
Beim Kurtz-Familientreffen in Gleisdorf/Steiermark im Sommer 2018 realisierte Mag. Edwin Rainer für den Videokanal VoiceInspiration auf YouTube eine Video-Aufzeichnung des Gedichts „Metamorphose des Löwenzahns“ von Gerhard Burzan (1922-2010), nachgelesen von seinem Sohn Michael.
Mehr über den Autor in unserem Blog-Eintrag vom 16.12.2014 :
Wir möchten uns herzlich bei Bernhard Kurtz, Edwin Rainer, allen Mithelfer/inne/n und familiär Mitfeiernden für die freundliche und harmonische Aufnahme beim Familienfest bedanken!
Tänzer sind schon beim Einsteigen im Vorteil. Die hinten angeschlagenen „Selbstmörder-Türen“ trennen Patscherte, die sich vor dem Wägelchen einmal um sich selbst drehen wie der Hund vorm Platzgehen, von Foxtrottgeübten, die den Wagenschlag rechterhand öffnen, nach vorne blickend, die weit aufschwingende Tür mit der Linken fangen, elegant hineingleiten und sie gefühlvoll zuziehen. Die enge Pedalerie ist der zweite Knackpunkt, besonders für alle mit Schuhgröße über 40. Behendes Trippeln verlangt Gefühl im großen Zeh. Spätestens beim unsynchronisierten ersten Gang ist dann endgültig Schluss für Nichttänzer, wobei sich das Getriebe beim Runterschalten auch im Zweiten und Dritten für maßvolles, rhythmisches Zwischengas bedankt. Auch dieses Auto ist nur ein Mensch und will entsprechend behandelt werden.
Bin ich im heuer 50 Jahre alten, lindgrünen Puch 650 T unterwegs, kalibriert sich die Welt jedesmal neu. Sämtliche Skalen sind nach unten zu verlängern. Man sitzt gleichsam mit dem Allerwertesten eine Handbreit überm Boden, selbst bei ganz nach hinten geschobenem Sitz verhindern die angewinkelten Knie gleichzeitiges Linksblinken und Kuppeln, was bei den eher seltenen Überholvorgängen aber eh wurscht ist, die Zehenspitzen geben ein gutes Gefühl zum vorderen Wagenende, denn sie befinden sich genau dort. Als Airbag dient das vorne im Kofferraum quer stehende, vollwertige Reserverad. Gurten? Welche Gurten? Die Sitze sind bequem, perfekten Seitenhalt geben Tür und Beifahrer. Alle zwei Schalter sind leicht zu erreichen, die Seitenscheiben, auch die rechte, lassen sich ohne jede Verrenkung runterkurbeln. Der linke Rückspiegel ist problemlos durch das Fenster hindurch einzustellen, der rechte war noch nicht erfunden. Am Mitteltunnel sind die Klappe für Heizung, die Handbremse und der Choke — junge Autofahrer, schaut’s halt nach bei Wikipedia — , das war’s. Ergonomics at it’s best.
Puchfahren sollte eigentlich auf Rezept erhältlich sein. Misanthropen sind nach drei bis fünf Sitzungen geheilt. Sie finden sich selbst fröhlich, überrascht von heimeligen Vibrationen und Geborgenheit, quasi im Mutterleib wieder, hören mit dem seligen Grinsen nimmer auf und sind andererseits von stets freundlich winkenden und lachenden Mitmenschen umgeben. Grantig sein geht nimmer. Die Reiseflughöhe beträgt 80km/h, wobei 100 kein Problem ist, allerdings die Arbeit am Lenkrad vermehrt. Wir sprechen hier übrigens nicht vom brustschwachen 16 PSigen 500er sondern dem bärenstarken 650er mit 19,8 PS. Eine gültige Vignette vorausgesetzt und richtig geklebt, damit man vorne noch raussieht, macht auch die Autobahn befahrbar, was aber entbehrlich ist.
Das artgerechte Revier ist nämlich die gute Landstraße. Ins Beuteschema fallen Mopedautos, Traktoren, aber auch vereinzelt zaghaft bewegte Sonntagsfahrerkisten. Die ehemaligen Zeitgenossen sind, wenn nicht schon ausgestorben, zumindest auf der Roten Liste und auf freier Wildbahn tagsüber kaum mehr zu sehen. Bei Dämmerung und noch später sowieso nicht, weil selten nachtaktiv und das Fernlicht außerdem so schlecht ist.
Das Fahren ist wirklich von entspannter Natur in derselbigen. Man schwimmt problemlos mit, wird oftmals freundlich durchgewunken und erhält völlig neue Blickwinkel, meist nach oben. Beim Stehen, neben einem LKW zum Beispiel, kann man interessiert sehen, mit wie vielen Schrauben bei dem so ein Rad fixiert ist oder was er zwischen den Achsen so alles mitführt. Vor einem LKW geht sich das Volvozeichen seines Kühlers formatfüllend im Rückspiegel aus. Man befindet sich mit Kindern in ihren Trolleys auf gleicher Höhe, ihre Augen strahlen mit denen der jungen Mütter um die Wette.
Mit zurückgerolltem Dach ist das Fahrerlebnis überhaupt unschlagbar. Der luftgekühlte Zweizylinder Boxermotor im Heck sitzt auf der Antriebsachse, die Wege des Kraftflusses sind entsprechend kurz, das Ansprechverhalten sehr direkt. Wenn’ s feucht ist, geht sich ein netter Schlenker mit dem Heck aus, überhaupt ist das Kurvenverhalten geradezu unanständig. Kurzer Radstand, wenig Gewicht, tiefer Schwerpunkt und Heckantrieb, das sind auch sonst die Zutaten für scharf mit alles. Viel unmittelbarer geht Autofahren nimmer, das ESP ist der Hintern, das ABS die trainierte Wade, die Lenkung ist der dünnen Rädchen; wegen naturservoservo. Achja und es gibt eine Handbremse, die dem Namen gerecht wird.
Motorraderfahrene haben Selektionsvorteil wegen des geübten Blicks auf potentielle Deppen. Die aktive Sicherheit ist die Reaktionsschnelligkeit, die passive sind Körperspannung und Bekleidung. Zum Betanken fahre man an den Platz, den der entfernt verwandte Ferrari soeben freigemacht hat, und nehme denselben Rüssel für die 98 oder 100 oktanige Nährlösung. Maximal 15 Liter sind rasch eingefüllt, das Börserl spürt’s kaum. Gourmets gönnen ihm noch ein Stamperl Bleiersatz als Digestiv. Ein Blick noch aufs Öl, wegen vereinzeltem Markieren des Reviers ist manchmal ein Pfiff nachzufüllen. Korrekter Reifendruck verbessert das Fahrverhalten übrigens ungemein. Mehr Technik ist nicht zu kontrollieren, weil nicht vorhanden.
Unterm Strich ist es aufregendes, wirklich lustiges Fahren mit auf Wunsch Herantasten an den Grenzbereich, und das ganze innerhalb aller Höchstgeschwindigkeitsbegrenzungen. Die führerscheinfreie Zone beginnt weiter oben. Geschicktes Durchschwindeln auf mehrspurigen Stadtstraßen gehört zur Paradedisziplin, Vorausblickend auf Zug bleiben und nicht aus dem Rhythmus kommen! Wie gesagt, Tänzer haben’s leichter.
Das Panorama der Gemälde von Camillo Kurtz (1896-1973) konzentriert sich auf mehrere Schwerpunkte, die in zahlreichen Varianten wiederfinden lassen. Dazu zählen seine sorgfältig komponierten Stillleben aus wenigen Elementen, die Vergängliches in der „nature morte“ zur bleibenden Präsenz in zeitloser Wirkung vereinen.
Seine Biografie im Katalog zur Ausstellung „Aufbruch in die Moderne?“ im Universalmuseum Joanneum Graz von 2014 merkt dazu an, dass in diesen Bildern „seine Auseinandersetzung mit Cézanne deutlich“ werde. Sicher hat Camillo Kurtz in seinen Studienjahren in Paris das Werk von Cézanne kennen und schätzen gelernt, wie stilistische Merkmale nahe legen.
Im Online-Archiv des Dorotheum (unter http://www.dorotheum.com) sind drei Werke von Camillo Kurtz registriert, die zu einem interessanten Vergleich anregen. Sie wurden in den vergangenen Jahren zu dreistelligen Preisen ausgerufen, wie die meisten seiner Werke leider undatiert :
2012
2016
2018
Unsigniert, aber sicher korrekt zugeschrieben ist ein Angebot aus der Galerie und Kunsthandel Hartl, Wien:
– Kurtz Camillo, „Wasserkrug, Weinkrug und Apfel“ (Bildgröße 55,5 x 73 cm, mit Rahmen 66,5 x 84 cm, Preisangabe: € 1.800,- exkl. Versand).
Biografie aus dem Katalog zu „Aufbruch in die Moderne?“ 2014, Universalmuseum Joanneum Graz :
Zum Vergleich einige der Stillleben von Paul Cézanne (1839-1906) aus Wikipedia, die heute überwiegend mit zweistelligen Millionenbeträgen bezahlt werden :
Stillleben mit Wasserkrug, 1892/93, Tate Gallery, London
Maurice Denis: Hommage à Cézanne, 1900, Musée d’Orsay, Paris
Im Jahr 1901 stellte Maurice Denis sein 1900 entstandenes großformatiges Gemälde Hommage à Cézanne (180 x 240 cm) mit umstrittener Wirkung in Paris und Brüssel aus. Zu sehen ist darauf die Pariser Galerie von Ambroise Vollard, in der Cézannes Gemälde Stillleben mit Obstschale präsentiert wird, früher im Besitz von Paul Gauguin. Unter den porträtierten Personen erscheinen: Odilon Redon, links im Vordergrund stehend, hört Paul Sérusier ihm gegenüber zu. Von links nach rechts abgebildet sind Edouard Vuillard, der Kritiker André Mellerio mit Zylinder, Ambroise Vollard hinter der Staffelei, Maurice Denis, Paul Ranson, Ker-Xavier Roussel, Pierre Bonnard mit Pfeife, und ganz rechts Marthe Denis, die Ehefrau des Malers (Beschreibung nach Museum: www.musee-orsay.fr).
„Ex Libris“ – Aus Büchern, kurz „Exlibris“ – lautet die lateinische Bezeichnung für Drucke, die als Besitzerzeichen meist vorne in Büchern eingeklebt werden, für Bibliotheken und Privatleute oft von bekannten oder vergessenen Künstlern gestaltet. Eine frühe Blüte erlebten die Exlibris im 16. und 17. Jahrhundert, als bedeutende Maler und Graphiker wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Hans Holbein, Hans Burgkmair,Hans Baldung Grien, die Brüder Sebald Beham und Barthel Beham kunstvolle Holzschnitte und Stiche schufen. Im späten 19. Jahrhundert erwachte die Kunst der Exlibris neu und schuf äußerst gelungene Beispiele in vielen Stilformen und Techniken, für die sich ein eigener Sammlerkreis bildete.
Eine Internet-Offerte brachte im Juli 2018 ein Exlibris zum Vorschein, das der Künstler Arthur Kurtz (1860-1917) laut Signatur 1911 für die Bibliothek von Gerhard Ramberg gestaltet hat – mit einem Porträt des Dichters Johann Wolfgang von Goethe, dem Zeichen der Freimaurer, einer Eule links und einer nackten Muse mit Lorbeerzweig, im Lichtdruck ausgeführt :
Der Schriftsteller und Herausgeber Gerhard Ramberg (-Mayer, 1862-1945), gut bekannt mit dem großen österreichischen Maler Hans Makart (1840-1884), schrieb um die Jahrhundertwende einige interessante Beiträge und Bücher über Kunst und Theater seiner Zeit; er wird zudem als Redakteur der „Wiener Exlibriszeitung“ genannt.
So findet man unter seinen Publikationen:
– Heutige Kunst : Ein Rundgang durch die Internationale Jubiläums-Kunst-Ausstellung zu München, 1888, 3 Auflagen
– Hellmalerei : Ein Spaziergang durch den Münchener Glaspalast im Sommer 1889
– Ein Preisausschreiben : Künstler-Novelletten, Herausgegeben von G. Ramberg, 1889, 3 Auflagen
Könnte es sein, dass die erste Bekanntschaft zwischen Arthur Kurtz und Gerhard Ramberg bereits auf die „Münchner Zeit“ der späten 1880er-Jahre datiert?
„Exlibris Gerhard Ramberg – Doctor Rosegger“, Lichtdruck, Blattgröße 15,1 x 10,2 cm, im Druck signiert und datiert (1911).
Rückseitig mit gedrucktem Widmungsvermerk : „Exlibris zu Ehren Dr. P Rosegger Mittelbild, darstellend des Dichters Geburtshaus, nach einer Federzeichnung von Rosegger selbst, Umrahmung von Arthur Kurtz-Wien“.
(Sammlung G. Blum, Inv-Nr. B-25187). gesehen bei: Signum Antiquariat (Kronberg, Deutschland) auf http://www.zvab.com,
ebenso wie die beiden folgenden Exlibris für Gerhard Ramberg :
Ein im Stil völlig anders gestaltetes Exlibris für „Gerhard Ramberg“ schuf der deutsche Maler, Grafiker und Exlibris-Künstler Willi Geiger(1878-1971, Vater des Künstlers Rupprecht Geiger, 1908-2009) im Buchdruck, Format 7,2 x 7,5 cm. Im Druck signiert und datiert „1911“ (Schreyl Nr. 1911/ 163). (Abb. + angeboten bei Signum Exlibris Shop)
Das dänische „Frederikshavn Art Museum & Exlibris Collection“ pflegt die Kunst der Exlibris mit mehr als 20 jährlichen Ausstellungen. Es verfügt über eine der weltweit umfangreichsten Kollektionen mit etwa 450.000 Exemplaren und einer Bibliothek mit etwa 7000 Titeln. Aus den Drucken für Gerhard Ramberg zeigt es in der Online-Präsentation ein „Bücherzeichen“ von L.V. Angerer, das eine Fotografie aus dem Arbeitszimmer mit Schreibtisch des Schriftstellers Ramberg zu zeigen scheint :
Hier noch ein Beispiel des Wiener Sezessionisten Koloman Moser (1868-1918) als Zinkätzung für Adele Bloch um 1905.
Die Dame der Wiener Gesellschaft wurde durch das berühmte Gemälde „Goldene Adele“ von Gustav Klimt (1862-1918) verewigt. Der amerikanische TV-Star Oprah Winfrey hatte das Bild nach der spektakulären Restitution 2006 für knapp 88 Millionen Dollar erworben und 2017 für 150 Millionen verkauft – eines der teuersten Gemälde der Welt…
(Abb. Wikipedia).