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~ Künstler aus Österreich: Arthur Kurtz, Augustin Kurtz-Gallenstein, Oskar Kurtz, Camillo Kurtz, Anneliese Burzan-Kurtz – Familie, Leben und Werke

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Archiv des Autors: Burzan/Kurtz

Postalischer Neubeginn nach dem Kriegsende 1945

07 Samstag Nov 2015

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Schlagwörter

1945, Abstempelungen, Adolf Hitler, Aufdruck, Österreich, Überdruck, Befund, Briefmarken, Druckerei, Fachliteratur, Fälschungen, Führerbild, Frankaturen Bedarfspost, Graz, Hammer und Sichel, Heimkehrer, Kapitulation, Katalogwert, Kriegsende, Landschaften, Langbathsee, Posthörnchen, Postsendungen, Probedruck, Provisorien, Ranzoni, Rarität, Sammlungen, Seltenheiten, Silvretta, Sowjetische Besetzung, Steiermark, Wappenadler, Wert, Wien

Der postalische Neubeginn in Österreich vor 70 Jahren, in den Wochen und Monaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, stand 2015 im Blickpunkt einiger Artikel von Michael Burzan.

Im österreichischen Teil des zusammengebrochenen „Großdeutschen Reichs“ waren die Truppen der Sowjetunion im April 1945 über Wien hinaus vorgedrungen. Noch vor der neuen Gebiets-Regelung und vor Aufteilung in Sektoren der Besatzungsmächte konnte der Postverkehr in der Hauptstadt und in einigen Landesteilen wieder aufgenommen werden. Die unerwünschte „bleibende Präsenz“ des Führerbildes musste auch in Österreich wie in Deutschland aus Mangel an alternativen Postwertzeichen zunächst weiter geduldet werden. Viele Briefmarken des Deutschen Reichs waren über Jahre in Wien gedruckt worden und blieben dort noch in ausreichenden Mengen verfügbar. Nun musste sie zur Weiterverwendung überdruckt und überstempelt werden.

Zur Vielfalt an Kennzeichnungen bei der Barfreimachung von Postsendungen fand sich ab 2. Mai 1945 eine Alternative, als die ersten beiden amtlichen Postwertzeichen der sogenannten „1. Wiener Aushilfsausgabe“ für den Lokalverkehr in Umlauf kamen. Eingesetzt wurden dafür zwei Werte der Freimarkenserie aus Zeiten der Deutschen Reichspost, die noch das Porträt von Adolf Hitler zeigten, versehen mit einer diagonalen Aufdruckzeile „Österreich“ der Wiener Firma Hohler & Co (Aufdruck I): die grünliche 5 Pfennig und der orangerote Wert zu 8 Pfennig (MiNr. 660 und 662). Ab 18. Mai 1945 folgten zwei weitere Werte der Druckerei Steyrermühl in geänderten Schrifttypen und überdruckter alter Landesangabe „DEUTSCHES REICH“ zu 6 und 12 Pfennig.

Weitere Versionen und Nominalstufen mit Probe-Aufdrucken zählen zu kleinen und großen Nachkriegs-Seltenheiten mit Höchstpreisen bis zu 10 000 Euro pro Stück. Selbstverständlich werden bei allen höherwertigen Aufdruckmarken Prüferbefunde vorausgesetzt, da Fälschungen bekannt geworden sind.

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In der Steiermark, die zunächst weitgehend von der Sowjetarmee besetzt war, gab es als „Grazer Provisorien“ gleichfalls lokal produzierte Aufdruckwerte auf verbliebenen Hitler-Freimarken (MiNr. 674-692 + 693-696 I/II). Sie kamen zwischen 22. Mai und 9. Juni 1945 in Umlauf und verloren bereits im Juli ihre Gültigkeit. Echt postalisch gebrauchte Sätze sind im Gegensatz zu philatelistischen Gefälligkeitsstempelungen kaum bekannt. So stiegen allein die 19 Pfennig-Werte in dieser Form in 20 Jahren von 600 Mark auf 2200 Euro. Bei den Markwerten sind schon Gefälligkeitsstempel selten und fälschungsgefährdet, wie die Aufdrucke insgesamt.

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Befund zu einem Fensterumschlag der Grazer Teerverwertungs-Gesellschaft aus der einstigen „Ostmark“ mit Hitlermarke zu 8 Pfennig, abgestempelt zum Kriegsende in GRAZ-EGGENBERG am 8.5.1945, dem Tag der Besetzung von Graz durch die Russen und Tag der Kapitulation (24 Uhr): Als „allerletzte Post des 3. Reiches, RRR!“ beim Auktionshaus Merkurphila OG in Gleisdorf auf 360 Euro geschätzt.

 

Zonenwerte

Zwischen Juni und November 1945 gab es in Österreich unterschiedliche neue Freimarkenserien für unterschiedliche Regionen. Die sowjetisch besetzten Gebiete erhielten gegen Pfennig und Mark eine Reihe mit Wappenzeichnung des Adlers mit Hammer und Sichel, in drei verschiedenen Größenstufen je nach Nennwert (MiNr. 697-719). Speziell die vier Markwerte sind in Bedarfsverwendungen kaum zu finden und mit Tagesstempeln oft verspätet als Seltenheiten erkannt worden. Aus ein paar bescheidenen Markbeträgen von früher sind mittlerweile Kurse von 140 bis 150 Euro pro Stück geworden!

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Als Gemeinschaftsausgabe für die amerikanische, britische und französische Zone war ab 28. Juni 1945 ein Satz mit „Posthörnchen“ im Zentrum in Groschen-Werten zu haben, am 20. November 1945 mit dem Kleinstbetrag zu einem Groschen abgeschlossen (MiNr. 721-737). Auch hier bereiten die drei Höchstwerte in Schilling-Währung vom 13. August 1945 Beschaffungsprobleme in Bedarfsverwendungen. Lose gebraucht statt serienweise gestempelt fand sich für MiNr. 721-737 im Michel-Band 2001 noch ein Satzpreis von fünf Euro. Mittlerweile notiert der Michel-Spezialband 2015 eine addierte Summe von 370 Euro!

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„Die Heimkehrer“

Die erste Sondermarke der „Republik Österreich“ nach dem Zweiten Weltkrieg erschien ab 10. September 1945 und wurde noch in der alten Reichsmark-Währung verkauft. Eine Mark galt als Frankaturwert, dazu wurden zehn Reichsmark als Spende für das österreichische Wohlfahrtswerk erhoben. Das so schlichte wie symbolträchtige Motiv eines „Heimkehrers“ vor dem Bergpanorama seiner Alpenheimat wurde von dem Grafiker Hans Ranzoni d. J. umgesetzt und im Rastertiefdruck ausgeführt.

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Mit einer Verkaufszahl von 684 822 Stück ist die Marke MiNr. 720 zwar postfrisch keine Seltenheit geworden, aber aufgrund der kurzen Laufzeit selten auf Bedarfsbelegen und mit Tagesstempeln aus dem Gebrauch zu finden. Noch in den 1990er-Jahren stand die bedarfsgebrauchte Marke nach Michel-Spezial bei 5,50 Mark, auf Brief 35, in Ersttagsverwendung bei hundert Mark. 2015 notiert Michel o 50 Euro, ein Plus von rund 1700 Prozent! Briefe stiegen mit 350 Euro auf etwa das Zwanzigfache, für FDC sind 450 Euro angesetzt. Einen enormen Sprung von 500 Mark auf 5000 Euro erlebten auch die links ungezähnten postfrischen Abarten unter MiNr. 720 Ul.

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Ab 24. November 1945 vereinfachte sich die Versorgung mit der Ausgabe neuer österreichischer Postwertzeichen in Groschen und Schilling, die wieder im ganzen Land verwendet werden konnten. Die Freimarken der friedevoll wirkenden Reihe „Landschaften“ sind in ihrer zarten Ausführung in Halbtönen des Rastertiefdrucks durchaus gelungen (MiNr. 738-770).  Bei größeren Farbschwankungen haben sich einige Unternummern etablieren können, deren Spitzensorten heute beachtliche Beträge verbuchen können. Die als „Steingrüne“ beachtete MiNr. 756b, die dunkelgraugrüne 38 Groschen mit dem Langbathsee, bringt es nach Michel-Spezialkatalog 2015 auf 500 bis 1100 Euro. Die gebrauchte 50 Groschen „Silvretta“ kann dunkelblau auf dickem Papier 250 Euro verbuchen (MiNr. 760 yb). Früher mit 18 Mark oder bis elf Euro geführt, kommt eine MiNr. 763b in Blau (dunkellilaultramarin) statt Violettblau nun auf ** / o jeweils 150 Euro!

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Wer hat seine Österreich-Sammlungen, alte Postbelege und Markenbestände seit längerem nicht mehr kontrolliert? Eine gelegentliche Aktualisierung der Fachliteratur und Preisauszeichnungen nach MICHEL- oder Austria-Netto-Katalog (ANK) kann auch nicht schaden…

Michael Burzan
(in: Briefmarken-Spiegel, Deutsche Briefmarken-Zeitung, Philatelic Exporter)

Danke für 5500 Aufrufe !

06 Freitag Nov 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Familiengeschichte, Uncategorized

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Schlagwörter

Ancestry, Aufrufe, Österreich, Besucher, Blog, Deutschland, Dokumente, facebook, Fotos, Interessenten, Länder, MyHeritage, Statistik, USA

Trotz einer längeren Pause können wir uns offenbar über ein anhaltendes Interesse an unserem Blog freuen. Die Statistik-Seiten melden inzwischen rund 5500 Aufrufe und 2400 Besucher der Seiten seit dem Start. Allein in diesem Jahr 2015 waren es fast 4000 Aufrufe und rund 2000 Besucher – eine enorme Steigerung gegenüber dem Jahr 2014 mit 1226 Aufrufen und 341 Besuchern.

Etwa die Hälfte der Interessenten kamen aus Deutschland, rund 30 Prozent aus Österreich. In weiterer Zahlenfolge erscheinen USA, Schweiz, Polen, Frankreich, die Russische Föderation, Belgien, Italien und die Tschechische Republik sowie fast 30 Länder rund um den Globus.

Wir möchten uns bei allen Besuchern bedanken und freuen uns über eine Rückmeldung durch Sternchen-Angaben („Gefällt mir“).

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Einen immens umfangreichen Stammbaum mit zahlreichen Fotos und Dokumenten bearbeitet Karl A. Kurtz auf Ancestry und MyHeritage, exklusiv für Familienmitglieder zugänglich.

Hätte Adolf doch Kunst studiert …

03 Dienstag Nov 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Fragen, Fundstücke, Uncategorized, Zeitgeschichte

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Schlagwörter

Adolf Hitler, Aquarell, Architektur, Attacke, Aufnahme, Ölgemälde, Bewerbung, Griepenkerl, Hitlers Mutter, Kunstakademie Wien, Kunstmaler, München, Post, Tagebuch, Zulassung

Eine fast unglaubliche Geschichte wurde vor einiger Zeit publiziert: Mit einer Verspätung von mehr als einem Jahrhundert habe die Post eine Aufnahme-Bestätigung der Wiener Akademie der Bildenden Künste an die damalige Wohnadresse von Adolf Hitler und seiner Mutter in Linz zugestellt !

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Das gezeigte Schreiben, unterzeichnet von Professor Christian Griepenkerl als Vorsitzendem der Prüfungskommission, datiert vom 2. Oktober 1907: „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass unsere Entscheidung bezüglich Ihrer Aufnahme an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste positiv ausgefallen ist“. Hatte diese Aufnahmebestätigung der Kunstakademie tatsächlich über ein Jahrhundert lang – unentdeckt – im Postamt geruht? Nein, es muss sich um eine Fälschung und „Fake News“ handeln.

Doch über den Wunsch des 18-Jährigen berichtet seine Biografie in Wikipedia:
„Seit 1906 wollte Hitler Kunstmaler werden. Er sah sich zeitlebens als verkannter Künstler. Im Oktober 1907 bewarb er sich erfolglos für ein Kunststudium an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Kunstakademie… Indem er sich als Kunststudent ausgab, erhielt Hitler von Januar 1908 bis 1913 eine Waisenrente von 25 Kronen monatlich sowie das Erbe seiner Mutter von höchstens 1000 Kronen…

Bei der zweiten Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie im September wurde er nicht mehr zum Probezeichnen zugelassen. Er verschwieg seinen Verwandten diesen Misserfolg und seinen Wohnsitz, um seine Waisenrente weiter zu erhalten. Deshalb gab er sich bei Wohnungswechseln als „akademischer Maler“ oder „Schriftsteller“ aus… Ab 1910 verdiente sich Hitler Geld durch nachgezeichnete oder als Aquarelle kopierte Motive von Wiener Ansichtskarten… Der Maler Karl Leidenroth zeigte Hitler … wegen des unberechtigten Führens des Titels eines „akademischen Malers“ anonym an und erreichte, dass die Polizei ihm diesen Titel untersagte. Daraufhin ließ Hitler seine Bilder von dem Männerheimbewohner Josef Neumann sowie den Händlern Jakob Altenberg und Samuel Morgenstern verkaufen. Alle drei waren jüdischer Herkunft. Der Mitbewohner im Männerwohnheim Karl Honisch schrieb später, Hitler sei damals „schmächtig, schlecht genährt, hohlwangig mit dunklen Haaren, die ihm ins Gesicht schlugen“, und „schäbig gekleidet“ gewesen, habe jeden Tag in derselben Ecke des Schreibzimmers gesessen und Bilder gezeichnet oder gemalt.“

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Im Mai 1913 zog Hitler nach München und malte weiterhin Bilder, meist nach Fotografien wichtiger Gebäude, und verkaufte sie an eine Münchner Kunsthandlung. Er behauptete später, er habe sich nach einer „deutschen Stadt“ gesehnt und sich zum „Architektur-Maler“ ausbilden lassen wollen. Der Rest ist Geschichte…

Der Artikel von Jürgen Marschal in der Satire-Zeitung „Die Tagespresse“ vom 19.11.2014 vermischt geschickt Fakten mit Fantasie. Er berichtet über die späte Entdeckung und das vergebliche Warten des Aspiranten auf seine Aufnahmebestätigung an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste. Seine damaligen Tagebucheinträge hätten die Enttäuschung dokumentiert: „Jeden Morgen hetze ich zum Briefkasten, aber schon wieder keine Nachricht für mich. Ist meine Malerei schlecht? Verstehen diese Herrschaften denn nichts von Kunst?“

Bei der Post habe man das Geschehene rekonstruiert und den Fehler im Ablauf gefunden: „Der Brief rutschte damals in ein Fach mit der Aufschrift Weiterbildung. Dieses hat aber seit mehr als 100 Jahren niemand mehr kontrolliert.“ … Die Post bedauere den Fehler: „Unsere Mitarbeiter stellen täglich fünf Millionen Sendungen zu. Wenn durch etwaige Fehler Verzögerungen eintreten oder ein Weltkrieg ausgelöst wird, so bedauern wir dies natürlich sehr.“

Im Zuge der internen Ermittlungen sei auch ein weiterer Fehler der Post im Zusammenhang mit Hitler aufgetaucht: Im Jahr 1939 habe der Grazer Tischlermeister Georg Elser eine Briefbombe an Adolf Hitler geschickt, die ihn laut Experten mit Sicherheit getötet hätte. Die Bombe sei jedoch nie angekommen, da der Postbeamte damals bei Hitler nur einen gelben Zettel hinterlassen habe…

Tatsächlich stammte der Schreiner Johann Georg Elser (1903-1945) aus Königsbronn in Württemberg. Als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus baute er eine Bombe, die am 8. November 1939 bei einer Kundgebung im Münchner Bürgerbräukeller explodierte. Doch das geplante Attentat auf Adolf Hitler und seine Parteifreunde scheiterte, Elser wurde am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet.

Über Prof. Christian Griepenkerl berichtet Wikipedia: „Posthum wurde er auch durch seine Ablehnung der Bewerbung von Adolf Hitler auf der Akademie der bildenden Künste berühmt. 1907, als Hitler noch zum Probezeichnen zugelassen war, bewertete er das Verdikt ‚Probez. ungenügend. Wenig Köpfe‘ abwertend, 1908 wurde seine Aussage zur Bewerbung Hitlers noch deutlicher: ‚Nicht zur Probe zugelassen‘.“

Bilder von Hand Adolf Hitlers tauchen hin und wieder auf dem Kunstmarkt auf.
Ein Stück aus dem italienischen Museo della Follia (Museum des Wahnsinns) wurde 2017 bei einer Ausstellung attackiert.

Attacke auf Hitler-Gemälde

www.museodellafollia.it

Versteigerung von Hitler-Bildern I (FAZ 2015)

Versteigerungen von Hitler-Bildern II (MOPO 2011)

Eine interessante Zusammenstellung von mehr oder weniger gelungenen Werken aus den Jahren etwa zwischen 1909 bis 1918, darunter Aquarelle aus dem Ersten Weltkrieg, erscheint auf Wikiart, allerdings ohne Echtheitsnachweis und teils unsigniert mit fragwürdiger Zuschreibung.

Wikiart: Bilder von Adolf Hitler ?

Die Tagespresse – „Fake News“ ! 

Ein Roman von Eric-Emmanuel Schmitt, der sich mit diesem Thema befasst, erschien 2008. (Ein Auszug aus dem Band kann bei Amazon online eingesehen werden)

Aus der Buchbesprechung:
„8. Oktober 1908: »Adolf Hitler durchgefallen.« Ein einzelner Satz steht am Anfang der Katastrophe, die ein Jahrhundert erschüttert hat. Was aber, wenn die Aufnahmekommission der Wiener Kunstakademie damals anders entschieden hätte? Was, wenn der zwanzigjährige Aspirant, der sich prächtig aufs Kolorieren von Architektur-Postkarten verstand, tatsächlich Maler geworden wäre? Könnte es sein, daß dieser junge Mann etwas mit uns zu tun hätte? Rückhaltlos und ohne Scheuklappen wirft der Autor in seinem bislang umfangreichsten Roman die verstörende Frage nach den Bedingungen auf, die einen Menschen zu dem machen, was er ist. Parallel zu der Geschichte des Diktators Adolf Hitler erzählt der Erfolgsautor eine Lebensgeschichte im Konjunktiv, die Biographie des Kunstmalers Adolf H., in der ein Mensch sich unter der humanen Gewalt der Kunst zu einem uns Unbekannten entwickelt. Adolf H. Zwei Leben ist nicht nur eine tiefsinnige Reflexion über das Verhältnis von Kunst und Politik, Genie und Wahnsinn, es lädt uns auch dazu ein, über das Ungeheuer nachzudenken, das in jedem von uns selbst wohnt.“

= = =

„Kopffüßler“ als Keramiken von Anneliese Burzan-Kurtz

30 Freitag Okt 2015

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Schlagwörter

Anneliese Burzan-Kurtz, Keramik, Kunst, Pablo Picasso, Plastiken

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Zu den originellsten Keramik-Arbeiten von Anneliese Burzan-Kurtz zählen drei Plastiken aus den 1970er-Jahren mit Figuren, die sie „Kopffüßler“ nannte. Angeregt wurde sie hierzu durch eine Ausstellung mit Werken von Pablo Picasso.

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Wikipedia erläutert zu diesem Begriff: „Kopffüßler sind Gestalten, die nur aus Beinen und einem kopfähnlichen Gebilde bestehen, dem die Funktionen von Kopf und Leib zugleich übertragen sind. Kopffüßler sind eine vereinfachte Darstellung eines ganzen Menschen.

Für die Kinderzeichnung gilt: Das Bild des Menschen beginnt mit dem Kopffüßler. Darüber hinaus spielt das Motiv des Kopffüßlers eine bedeutende Rolle von der Prähistorie bis zur aktuellen Kunstproduktion, von Ethnographica (Afrika, Asien, Ozeanien) bis zum Design unserer Zeit. … Außerdem findet sich die Darstellung von Kopffüßlern in den Bildern psychiatrischer und neurologischer Patienten sowie in der sogenannten Art brut (z. B. bei Oswald Tschirtner, Augustin Wilhelm Schnietz.“

In der modernen und zeitgenössischen Kunst erscheint das Motiv des Kopffüßlers wiederholt, etwa bei Pablo Picasso, Joan Miró, Alfred Kubin, Horst Antes, Peter Gilles, KH Hödicke, Gustav Kluge, Sigmar Polke.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kopff%C3%BC%C3%9FlerKopffuessler

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1915 – Im Ersten Weltkrieg

11 Freitag Sept 2015

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1915, Erster Weltkrieg, Heinrich von Königswarter, Iwangorod, Komet, Polen, Prinz Leopold von Bayern, Viribus unitis, Warschau, Wien

Auch im Kriegsjahr 1915 malte Arthur Kurtz weiter, wie mehrere Beiträge in der Badener Zeitung meldeten. Wo sich die Originale der genannten Bilder heute befinden, ist unbekannt.

Am 14. August 1915 erschien dort ein Bericht:
„– Ein symbolisches Bild. Im Schaufenster der Blumenhandlung der Frau Karoline Knopp ist ein neues Bild von Arthur Kurtz zu sehen, welches sich durch seinen zeitgemäßen Charakter auszeichnet. Ein polnischer Knabe mit einem trefflich gemalten frischen Gesichtchen befindet sich inmitten der Lichterscheinung eines Kometen, der seinen Weg über Wien und Berlin nach Berlin und Iwangorod genommen hat. Ueber den eroberten Festungen prangen die deutschen und österreichischen Farben, während der Knabe schwarz-gelb gekleidet ist. Am Halse trägt er einen Halbmond mit der Inschrift ‚Gott lieb‘, am Mantel den Wahlspruch ‚Viribus unitis‘, was den symbolischen Grundgedanken des Künstlers zum Ausdrucke bringt. Maler Arthur Kurtz hat sein neuestes Bild mit sichtlicher Liebe gemalt und ihm wirksame Farbeneffekte verliehen.“

Zkurtz-arthur-1915-08-15-BadZt-x1um Hintergrund – Im deutschen Heeresbericht vom 5. August 1915 heißt es:
„Die Armee des Prinzen Leopold von Bayern durchbrach und nahm gestern und heute Nacht die äußere und innere Fortlinie von Warschau, in der russische Nachhuten noch zähen Widerstand leisteten. – Die Stadt wurde heute vormittag durch unsere Truppen besetzt.“

Der österreichisch-ungarische Heeresbericht meldete am selben Tag:
„Wien, 5. August. Iwangorod von k. u. k. Truppen besetzt. Amtlich wird verlautbart:
Russischer Kriegsschauplatz – Die lange Reihe von Erfolgen, welche die Verbündeten seit der Maischlacht am Dunajec in Galizien, in Süd- und Nordpolen und in den Ostseeprovinzen errungen haben, wurde durch die Besitznahme von Iwangorod und Warschau gekrönt. Gestern haben unsere Truppen Iwangorod besetzt. Heute sind deutsche Truppen der Armee des Prinzen Leopold von Bayern in der Hauptstadt von Russisch-Polen eingerückt.“

Am 11. September 1915 heißt es in der Badener Zeitung, der Maler Arthur Kurtz habe ein Porträt (Brustbild) des Freiherrn Heinrich von Königswarter vollendet.

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Erhalten geblieben ist aus jenem Jahr dieses Gemälde mit einem nächtlichen Fest, von Arthur Kurtz signiert und mit „1915“ datiert.

„Fische“ von Gerhard Burzan, nach Paul René Gauguin

04 Dienstag Aug 2015

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1950er Jahre, 1956, Anneliese Burzan, Farblithographie, Gerhard Burzan, Gipsrelief, Kornwestheim, Mobiliar, Paul Gauguin, Reproduktion

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Gerhard Burzan (1922-2010) ist vor allem durch seine literarischen und musikalischen Aktivitäten bekannt geworden. Zu seinen wenigen bildnerischen Werken zählt ein koloriertes Gipsrelief, das nach der Farblithographie „Fische“ von Paul René Gauguin (1911 – 1976) gestaltet wurde. Der skandinavische Künstler wurde in Kopenhagen geboren; er war ein Enkel von Paul Gauguin und Sohn von Pola Gauguin.

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Das Original entstand 1956 im wesentlich größeren Format 45 x 57 cm in einer Auflage von 260 Exemplaren. Gerhard Burzan diente allerdings lediglich eine Reproduktion aus einer Illustrierten als Vorlage, die wohl ebenfalls in den 1950er-Jahren veröffentlicht wurde, wie die Rückseite mit Mobiliar im Stil der Zeit schließen lässt.

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Es war die Periode, in der Gerhard Burzan Anneliese Kurtz geheiratet hatte, mit ihr die erste Wohnung in Kornwestheim bei Stuttgart bezog und einrichtete, als er seine erste Stelle als Lehrer antrat und der gemeinsame Sohn Michael geboren wurde. Offensichtlich wollte Gerd damit zur Verschönerung ihres Heims beitragen.

Mehr als 2000 Angehörige verzeichnet!

15 Montag Jun 2015

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Ancestry.de, Angehörige, Familie, Freischaltung, Generationen, kostenlos, Kurtz, Lebensdaten, Mediengalerie, Personen, Register, Stammbaum

Karl Andreas Kurtz hat den Stammbaum der Kurtz-Familie auf Ancestry.de weiter ergänzt und bearbeitet. Ende 2014 waren gut 1000 Personen darin erfasst; mittlerweile sind mehr als 2000 Personen darin verzeichnet, die den weit verzweigten familiären Linien zugerechnet werden können. Dabei mehren sich die Verbindungen nach Deutschland, so dass wir nicht mehr von einer auf Österreich begrenzten Familie sprechen können. Bei vielen Angehörigen fehlen allerdings noch genauere Lebensdaten und/oder Bilder, daher ist eine umfassende Unterstützung erstrebenswert.

Daten von lebenden Personen sind nur für Familienmitglieder einsehbar. Der Zugang zum Verzeichnis ist auf Einladung von K.A. Kurtz kostenlos möglich; bei Interesse bittet er um eine Nachricht per Email, um eine Freischaltung vornehmen zu können (an: funky.1@gmx.at).

Neben einer grafischen Darstellung des Stammbaums über mehrere Generationen findet man eine alphabetisch geordnete Personenliste. Dazu ist eine „Mediengalerie“ einsehbar, die bereits rund 150 Seiten mit Fotos, Dokumenten und weiteren Relikten umfasst. Wir haben darin schon etliche überraschende Fundstücke entdeckt, deren Existenz uns völlig unbekannt war!…

http://search.ancestry.de/

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„Beim Poldi Kurtz“ in Wien – auch ein Mitglied der Familie ?

Rekordpreis für ein Gemälde von Arthur Kurtz !

10 Mittwoch Jun 2015

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Ein Ergebnis von 105.000 Euro inklusive Aufgeld erzielte am 3. Juni 2015 das Gemälde „Die Erschaffung des Weibes“ von Arthur Kurtz bei einer Kunstauktion des Hauses Villa Grisebach in Berlin. Es war mit einem Schätzpreis von € 14.000 – 18.000 unter dem Titel „Erschaffung der Eva“ ausgerufen worden. Im Oktober 2008 wurde es noch zum Preis von 2.200 Euro zuzüglich Nebenkosten verkauft, unterhalb des damaligen Schätzpreises von 2.800 Euro … Das Bild befand sich jahrzehntelang in Familienbesitz und gelangte unter bisher ungeklärten Umständen auf den Markt.

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Die Beschreibung des Gemäldes im Katalog von Villa Grisebach bietet eine interessante kunsthistorische Interpretation:

Eines der Modewörter des späten 19. Jahrhunderts lautete „Weltanschauung“. Gemeint war damit der Versuch, eine Gegenwart zu erklären, die durch die fortschreitende Industrialisierung, soziale Spannungen und revolutionäre neue Erkenntnisse in den Naturwissenschaften zusehends unübersichtlicher wurde.

Auf die Erschütterung der althergebrachten Ordnung reagierten die Künstler in sehr unterschiedlicher Weise. Paul Gauguin reiste auf der Suche nach dem irdischen Paradies in die Südsee. Andere wählten den Weg nach Innen, ins Geistige, in das Reich der Fantasie, der Andeutungen, Zeichen und des Okkulten. Zu letzteren gehört der österreichische Maler Arthur Kurtz, von dem dieses Meisterwerk des Symbolismus stammt. Kurtz, in der Steiermark geboren, an den Akademien in Graz und München ausgebildet, war einer der gefragtesten Porträtisten seiner Zeit. Auftraggeber fand er vor allem in der Aristokratie: Während eines seiner ausgedehnten Aufenthalte in Marienbad malte er König Eduard VII. von England, auch mehrere Bildnisse von Angehörigen des österreichischen Kaiserhauses sind von ihm bekannt. Darüberhinaus betätigte er sich als Schriftsteller, vor allem um seine späteren Arbeiten wie „Weltperpetuum“, „Kometenzauber“ und „Jubelnde Welt-Farbenphilosophie“ zu kommentieren.

In dem zwischen 1897 und 1900 entstandenen Gemälde „Erschaffung Evas“ zieht Kurtz alle Register seines Könnens. Im Zentrum des Bildes erkennt man eine Art weißliches Ovulum, aus welchem, von Feuer und Flammen umhüllt, der nackte Frauenkörper tritt. Um Eva und deren Keimzelle herum hat Kurtz in einem wahrhaft entfesselten, zügellosen malerischen Wirbel virtuos Fratzen und Dämonen, Sonnen, Planeten und abstrakte Lichterscheinungen dargestellt. In seinem motivischen Erfindungsreichtum steht das Gemälde in einer Reihe mit den großen fantastischen Werken der Kunstgeschichte von Hieronymus Bosch bis James Ensor.

Eine andere besondere Qualität dieser Arbeit ist ihre interpretatorische Offenheit. So haben die Energie und Dynamik, die das Bild durch Kurtz‘ spezielle kleinteilige Malweise verströmt, Bernd Ernsting vor zwei Jahren im Katalog zu einer Ausstellung im Unteren Belvedere in Wien zu der Frage verleitet, ob Eva hier nicht „selbst die Kreative im kosmischen Schöpfungsakt“ sei, die sich als „perfid-leichtfertige wie lustvolle Dompteuse einer chaotischen Menagerie monströser Schreckenswesen“ zu erkennen gebe (Agnes Husslein-Arco und Bernd Weidinger (Hg.): „Dekadenz – Positionen des österreichischen Symbolismus“ (Kat.), Wien 2013, S. 56).

Diese Vieldeutigkeit macht Arthur Kurtz’ „Erschaffung Evas“ zum Sinnbild einer zwischen den Extremen aufs Äußerste gespannten Epoche, die den Beginn der Moderne markiert. (UC)

Von Heinrich und Johanna Kurtz

31 Sonntag Mai 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Arthur Kurtz, August Kurtz-Gallenstein, Familiengeschichte, Fundstücke, Uncategorized

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Familienbesitz, Hönig, Kurtz, Portrait, Porträts, Sammlung

Zwei uralte Bildchen sind aus dem Familienbesitz aufgetaucht : Nur wenige Zentimeter klein, doch die Ähnlichkeiten mit weiteren Portraits lassen darauf schließen, dass es sich um Urgroßeltern der Familie handelt – Heinrich Kurtz (* 17.3.1821 / + 8.5.1888) und Johanna Kurtz, geborene Hönig (* 22.5.1832 / + 9.1.1893).

portraits-alt-2Zum Vergleich ein spätes Doppelporträt des Kaufmannspaares von Arthur Kurtz, aus der Kollektion der Familienlinie Kurtz-Seebacher. Zwei weitere Porträts im Bestand der Familienlinie Kurtz-Crillovich-Cocoglia stammen von Hand seines Bruders August Kurtz(-Gallenstein).

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Eine Wiederentdeckung: „Schneewittchen“ von Adolf Gelber und Arthur Kurtz

29 Freitag Mai 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Arthur Kurtz (1860-1917)

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Adolf Gelber, Arthur Kurtz, Autor, Chefredakteur, Illustrationen Schneewittchen, Indianer, Journalist, Karl May, Märchen, Neues Wiener Tageblatt, Pastell, Schneewittchen, Schriftsteller, Shakespeare, Zwerge

Einen weitgehend unbekannten Schatz aus den Familienarchiven können wir erstmalig vorstellen: Die Illustrationen, die Arthur Kurtz für das geplante Buch „Neue Schneewittchen-Geschichten“ in Zusammenarbeit mit dem Autor Adolf Gelber schuf – eine Mappe mit mehr als 40 großformatigen Zeichnungen und Pastellen in Schwarz-Weiß und in Farbe.

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Es ist anzunehmen, dass der Erste Weltkrieg und der Tod des Künstlers 1917 das Projekt unterbrachen.

1919 erschien das 40-seitige Buch „Schneewittchen Weihnachten im Walde“ von Adolf Gelber in Wien als Band 57 in Konegens Jugendschriftenverlag für Kinderbücher, neu illustriert mit Bildern von Leo Prinz. Es existieren verschiedene Auflagen mit unterschiedlichen Titelbildern, so auch mit einem Umschlag von Mela Köhler.

Das Projekt Gutenberg berichtet über den Autor:
„Adolf Gelber wurde am 15. Mai 1856 in Podhajce/Galizien geboren und starb am 6. Februar 1923 in Wien. Er war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist und Publizist.

Gelber arbeitete als Chefredakteur des Neuen Wiener Tageblatts. Er war Shakespeare-Forscher und schuf zahlreiche Bearbeitungen von dessen Werken. Außerdem verfasste er Märchen und Indianererzählungen. Im Ersten Weltkrieg war Gelber Kriegsberichterstatter.“
http://gutenberg.spiegel.de/autor/adolf-gelber-1430

Zu seinen Werken zählen unter anderem:
1891 Shakespeare’sche Probleme
1923 Josef Popper – Lynkeus

Als der Autor Karl May kurz vor seinem Tod im März 1912 einen Vortrag in Wien hielt, war er bei Adolf Gelber zu Gast und unterhielt freundschaftliche Familienkontakte, wie das „Karl-May-Wiki“ berichtet:
http://karl-may-wiki.de/index.php/Adolf_Gelber

Im Projekt Gutenberg-DE sind folgende Publikationen von Adolf Gelber zur Online-Einsicht vorhanden:
Kalmückische Märchen
Negermärchen

Eine gelesene Version von „Schneewittchens Weihnachten im Walde“ steht unter http://www.maerchenblog.de zum Download bereit:

http://maerchenblog.de/images/kunde/audio/advent/schneewittchens_weihnachten_im_walde.mp3

ESC 2015 in Wien mit Post Austria – Briefmarken sind keine Fehldrucke

25 Montag Mai 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Uncategorized

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Automatenmarken, Österreich, Brücken bauen, Briefmarke, Briefmarken-Spiegel, Briefmarkenspiegel, Buch, Building Bridges, ESC, Eurovision, Eurovision Song Contest, Grand Prix Eurovision, Mai 2015, Post, Post Austria, Sammler, Sammlerstücke, Sondermarke, Souvenirs, Udo Jürgens, Wien

Nach den vielen Aufrufen dieser Seiten in Verbindung mit den Souvenirs von Udo Jürgens freuen wir uns, die neue Sonderbriefmarke zum Eurovision Song Contest 2015 in Wien vorzustellen. Sie erschien ab 24. April 2015 zum Preis von 80 Cent und steht im Gesamtdesign der Veranstaltung unter dem Motto „Building Bridges – Brücken bauen“. Auf eine Angabe des Herkunftslandes wollte man offenbar bewusst verzichten, nachdem mit „Vienna“ und den österreichischen Nationalfarben im „Herzerl“ genügend Hinweise gegeben scheinen. Demnach handelt es sich nicht um Fehldrucke, wie manche Stimmen bereits vorschnell vermutet hatten…

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Die Österreichische Post Austria beteiligte sich als Sponsor an dem Event, das zum 60. Mal seit 1956 ausgetragen wurde. Passend bietet sie auch ein illustriertes Buch an, das die Geschichte dieses größten Gesangswettbewerbs der Welt zeigt und sechs der neuen Sonderpostwertzeichen enthält (Version in deutscher oder englischer Sprache).

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http://www.eurovision-austria.com/de/das-buch-die-geschichte-des-eurovision-song-contest-1956-2015/

(Fotos: Post.at)

 

 

Weniger publiziert wurde bisher die Tatsache, dass die österreichische Post vom 24. April bis 24. Mai 2015 auch Automatenmarken einsetzte, die dem ESC gewidmet sind. Die beiden Motive, deren Wertangabe der Kunde bestimmt, wurden abwechselnd in Markenrollen gedruckt. Auf gelaufenen Belegen sind sie sicher keine Massenware…

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Michael Burzan bringt in seiner Rubrik im Briefmarken-Spiegel Mai 2015 einen ersten Einblick zu früheren Sammelstücken aus dem Themenbereich „Grand Prix Eurovision Song Contest“.

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Hervorgehoben

Posted by Burzan/Kurtz in Anneliese Burzan-Kurtz, Arthur Kurtz, August Kurtz-Gallenstein, Ausstellungen, Camillo J. Kurtz, Familiengeschichte, Fragen, Fundstücke, Galerien, Literatur, Oskar Kurtz (1863-1927), Uncategorized

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Österreich, Bilder, Deutschland, Ennstal, Familie, Fotos, Kunst, Literatur, St. Gallen, Steiermark

Auf diesen Webseiten erscheinen Daten, Bilder und Dokumente, die sich mit Leben, Werk und Interessen von Angehörigen der namhaften österreichisch-deutschen Familie Kurtz befassen.

Der Stammsitz der steirischen Kurtz-Linie befand sich zwischen 1852 und 1907 in St. Gallen, Obersteiermark / Ennstal, später in Gleisdorf.

Wikipedia: Augustin Maria_Kurtz-Gallenstein

Wikipedia: Arthur Kurtz

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