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Einen weitgehend unbekannten Schatz aus den Familienarchiven können wir erstmalig vorstellen: Die Illustrationen, die Arthur Kurtz für das geplante Buch „Neue Schneewittchen-Geschichten“ in Zusammenarbeit mit dem Autor Adolf Gelber schuf – eine Mappe mit mehr als 40 großformatigen Zeichnungen und Pastellen in Schwarz-Weiß und in Farbe.

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Es ist anzunehmen, dass der Erste Weltkrieg und der Tod des Künstlers 1917 das Projekt unterbrachen.

1919 erschien das 40-seitige Buch „Schneewittchen Weihnachten im Walde“ von Adolf Gelber in Wien als Band 57 in Konegens Jugendschriftenverlag für Kinderbücher, neu illustriert mit Bildern von Leo Prinz. Es existieren verschiedene Auflagen mit unterschiedlichen Titelbildern, so auch mit einem Umschlag von Mela Köhler.

Das Projekt Gutenberg berichtet über den Autor:
„Adolf Gelber wurde am 15. Mai 1856 in Podhajce/Galizien geboren und starb am 6. Februar 1923 in Wien. Er war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist und Publizist.

Gelber arbeitete als Chefredakteur des Neuen Wiener Tageblatts. Er war Shakespeare-Forscher und schuf zahlreiche Bearbeitungen von dessen Werken. Außerdem verfasste er Märchen und Indianererzählungen. Im Ersten Weltkrieg war Gelber Kriegsberichterstatter.“
http://gutenberg.spiegel.de/autor/adolf-gelber-1430

Zu seinen Werken zählen unter anderem:
1891 Shakespeare’sche Probleme
1923 Josef Popper – Lynkeus

Als der Autor Karl May kurz vor seinem Tod im März 1912 einen Vortrag in Wien hielt, war er bei Adolf Gelber zu Gast und unterhielt freundschaftliche Familienkontakte, wie das „Karl-May-Wiki“ berichtet:
http://karl-may-wiki.de/index.php/Adolf_Gelber

Im Projekt Gutenberg-DE sind folgende Publikationen von Adolf Gelber zur Online-Einsicht vorhanden:
Kalmückische Märchen
Negermärchen

Eine gelesene Version von „Schneewittchens Weihnachten im Walde“ steht unter http://www.maerchenblog.de zum Download bereit:

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