Porträt eines Komponisten
30 Sonntag Nov 2014
30 Sonntag Nov 2014
19 Mittwoch Nov 2014
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Arthur Kurtz, Berlin, Dr. August Kurtz, Gleisdorf, Kartenspieler, Portrait, Zeichnung
Aus Familienbesitz erreichten uns zwei Abbildungen: ein Porträt-Gemälde von 1890 und die lebendig wirkende Zeichnung einer – heimischen? – Runde beim Kartenspiel, aus der Hand von Arthur Kurtz, signiert mit der Jahreszahl 1899. Die Szene erinnert an die wöchentlichen Kartenspiele, die noch Jahrzehnte später in Gleisdorf mit „Opapa“ Dr. August Kurtz, „Omama“ Jenny, Tante Maria und Tante Louise regelmäßig stattfanden.
Wer kann die Dargestellten von 1899 identifizieren?

Das Porträt scheint „Kurtz’sche Züge“ zu tragen – könnte es sich um den Musiker und Erfinder Oskar Kurtz handeln? Der Bruder des Malers war 1890 gerade 27 Jahre alt. Die Rückseite ist mit Bleistift beschrieben „Der Leben-sitz ist Berlin 1890“.
16 Sonntag Nov 2014
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Die Vorbilder von namhaften Künstler-Persönlichkeiten aus dem Kreis der Kurtz-Familie strahlen auch auf weitere Generationen aus. Sie regen zu kreativem Schaffen und bildhafter Gestaltung an, auch wenn dies selten zu einem beruflichen Schwerpunkt wurde. Unterschiedliche Techniken und Medien wie Fotografie und Film werden einbezogen.
Einige Beispiele möchten wir an dieser Stelle zeigen;
weitere sind gerne erwünscht.
Angelika Reisinger, geb. Kurtz
(Aquarell, 1991; Keramik, 1999)

Christiane Burzan:
„City by night“, „Rising City“, o.T. ; 2014
Michael Burzan, Stillleben ’84, Acryl auf Textilgewebe, 1983; Flügel, 1984 (Ausschnitt)
03 Montag Nov 2014
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Bei der Arbeit an diesen Seiten fiel uns auf, wie wenige Porträts aus den Familienkreisen von Kurtz & Co. bis in die 1920er-Jahre bisher vorliegen bzw. digital erfasst sind.
Wir danken daher für entsprechende Bilder von Familienmitgliedern, am besten als Bild-Dateien, möglichst mit zumindest ungefährer Datierung – ob künstlerische Porträts, Fotos oder Gruppenbilder, auf denen die Personen zu erkennen sind.
Auf dem Foto oben: 8 der 12 Kinder von Camillo Kurtz und Anna Keller – von links nach rechts – oben: Dr. August M. Kurtz, Camillo J. Kurtz, Othmar M. Kurtz; untere Reihe Aurelia M. Kurtz, verh. Gamper; daneben ? (Siegfriede M. Kurtz ?); Maria Johanna Kurtz; daneben ? (Raffaela Kurtz, verh. Lechner ?); Aloisia M. Kurtz.
Camillo Kurtz (1858-1939) – mit Dank an Karl/i Kurtz !
Auch die Bildvorlagen aus der „Keller-Chronik“ sollten soweit möglich neu eingescannt oder von den Originalen abfotografiert werden, um eine verbesserte Wiedergabemöglichkeit zu erreichen.
Anneliese Burzan, geb. Kurtz (1931-1980) – Passfoto, um 1956.
Leider liegen wenige brauchbare Porträts aus späteren Jahren vor;
viele Farbbilder sind bereits stark vergilbt.
02 Sonntag Nov 2014
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Adalbert Krause, Admont, Antiquariat, Biografie, Kunstgeschichte, Linz, Maler, Museum, Steiermark, Stift
Das Benediktinerstift Admont wurde ab November 1900 bis zu seinem Ableben am 5. Juli 1916 zur Heimat von August M. Kurtz. Die aussagestärkste Biographie zum Leben und Werk des Malers, „Augustin Maria Kurtz-Gallenstein / Ein Romantiker des Pinsels“ stammt von Dr.theol.Dr.phil. Pater Adalbert Krause und ist um 1953 im Verlag Jos. Feichtinger Erben in Linz erschienen. Seine Darstellung auf 30 großformatigen Seiten enthält auch viele Abbildungen in Schwarz-Weiß und interessante Details zum familiären Hintergrund, darunter ein knapp gefasster Stammbaum und ein Bilderverzeichnis von Werken, die meist zur Sammlung des Stifts zählen.
Für die bedeutenden Schätze des Klosters richtete Pater Adalbert Krause ab 1959 eine Schausammlung kunsthistorischer Exponate ein. Sie wurde mehrfach erweitert und erhielt 2003 durch einen Museums-Neubau einen würdigen Rahmen.
In der „Keller-Chronik“ ist eine Kopie der Druckschrift von Dr.Dr.Adalbert Krause enthalten. Lose Exemplare findet man gelegentlich im Antiquariats-Buchhandel oder bei Internet-Offerten (Stand November 2014: 3 Exemplare zu 10 – 16 Euro plus Versand bei ZVAB).
Es wäre interessant zu wissen, wieweit das Wirken von A. Kurtz-Gallenstein auch in weiteren Publikationen über Admont Berücksichtigung fand?
Sein Porträt des Naturwissenschaftlers Pater Gabriel Strobl, der die Sammlung des Stifts aufbaute, aus dem Jahr 1901, ist auf der Webseite zur Geschichte des Naturhistorischen Museums zu sehen.
http://www.stiftadmont.at/deutsch/museum/museum/geschichte_naturhistorisches.php
Sein Bild „Der gute Hirte“ von 1896 widmete er am 29. Mai 1904 seinem Bruder Kamillo Kurtz, Kaufmann in St. Gallen, versehen mit mehreren Daumenabdrucken.
02 Sonntag Nov 2014
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Dieses Porträt einer Frau in Tracht einer Braut stammt von Arthur Kurtz (1860-1917), gemalt in Öl auf einer Metallplatte, signiert und kaum leserlich datiert auf Januar (6/1 ?) und wohl August (22/8 ?). Es dürfte sich um ein Bild von einer der sechs Schwestern des Künstlers handeln.
Zwei der Mädchen starben bereits im Alter von drei Jahren.
Welche der Schwestern heiratete im Jahr 1889 ?
Johanna Maria Kurtz (1857-1922), verehelichte Kaltenbrunner,
die Kunststickerin;
Adele Maria Kurtz (1865-1939), verehelichte Seebacher;
Laura Maria Kurtz (1866-1900), verehelichte Gürtler;
Raffaela Maria Kurtz (1869-198x?), verehelichte Schiebl.
Die früh Verschiedenen waren:
Flora Maria Kurtz (1861-1864);
Gabriele Maria Kurtz (1859-1862).
31 Freitag Okt 2014
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Großzügige überdachte Ausstellungsflächen bot München während der Jahre 1854 bis 1931 im „Glaspalast“, im Norden des Alten Botanischen Gartens nahe dem Stachus. König Maximilian II. von Bayern ließ ihn innerhalb weniger Monate nach Vorbild des Londoner Kristallpalastes errichten, um ab 15. Juli 1854 die Erste Allgemeine Deutsche Industrieausstellung abzuhalten.
Das langgestreckte Bauwerk, ganz aus vorgefertigten Gusseisen-Elementen und großzügigen Glasflächen nach Plänen von August von Voit gestaltet, hatte eine Länge von 237 Meter und war 67 Meter breit; die Höhe betrug bis zu 25 Meter.

Augustin M. Kurtz-Gallenstein zeigte dort in der Sommer-Ausstellung 1889
die vielfach bewunderten Werke „Sonntag“ und „Skatbrüder“. Der Katalog zur Jahresausstellung führt diese Bilder auf Seite 54 unter der Rubrik I – Ölgemälde als Nr. 548 und 549 auf (Abb. Titelseite des Katalogs mit Illustration von Franz v. Stuck; Bayerische Landesbibliothek).
In jenem Sommer unternahmen die Malerbrüder eine gemeinsame Studienreise nach Tirol. Am 1. September 1889 schloss August seine Studienzeit an der Königlichen Akademie ab.
Epilog
Am 6. Juni 1931 brannte der Münchner Glaspalast bis auf die Fundamente nieder. Mehr als 3000 Gemälde wurden vernichtet, darunter die gesamte Sonderausstellung „Werke deutscher Romantiker von Caspar David Friedrich bis Moritz von Schwind“. Weitere 1000 Werke damaliger zeitgenössischer Künstler waren schwer beschädigt; nur 80 Kunstgegenstände konnten unversehrt geborgen werden (Wikipedia).
28 Dienstag Okt 2014
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1900, 1907, Automobil, Bad Gleichenberg, Gleisdorf, Grammophon, Hotel, Kriegsanleihen, Rennfahrer, Styria, Weltausstellung Paris
„Tante Luise“, Aloisia M. Kurtz (Jg. 1905), die jüngste der acht Töchter von Camillo Kurtz (sen.) schrieb für die „Keller-Chronik“ auch ein Kapitel über ihren Vater. Darin erzählt sie von seinem „Überraschungskauf“ eines Hotels, das er nach der Umsiedlung der Familie nach Gleisdorf „durch einen Zufall“ erwarb:
„Er las im Zug eine Annonce von der Versteigerung eines Hotels in Bad Gleichenberg, fuhr hin, lizitierte mit und es blieb ihm, ‚unbeabsichtigt‘.
Mit Tatkraft und Hilfe seiner tüchtigen Frau Anna, sowie seinen schon heranwachsenden Kindern (Raffaele in der Kanzlei, Maria an der Kasse,
Anna in der Küche, Aurelia bei den Gästen mit ihrem sonnigen Temperament als Gesellschafterin), wurde das Hotel bald bekannt und beliebt. Er gestaltete es um, es wurde ein Komplex von Hotel und vier Dependancen und wurde ‚Hotel Styria‘ genannt.“ 
Martin Krusche berichtet: „Camillo hatte nicht nur von einer Weltausstellung in Paris (1900) ein Grammophon mitgebracht. Da er in Bad Gleichenberg auch ein Hotel besaß und die Zugverbindungen noch unzureichend waren, verfügte er über eines der ersten Automobile in der Oststeiermark, um Gäste von Graz abholen zu können…“
Dazu Luise: „Er hatte … dazu einen eigenen Fahrer, einen früheren Rennfahrer, der bei der Begegnung mit den neidischen Pferdekutschenfahrern so manchen Peitschenhieb abbekommen hat.
In den Kriegsjahren 1914-1918 zeichnete der kaisertreue Camillo Kriegsanleihen, verkaufte seine Besitzungen in Bad Gleichenberg und verlor den ganzen Erlös mit dem Ende des Krieges.“
27 Montag Okt 2014
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Aigen, Burzan, Gleisdorf, Gottschall, Hönig, Keller, Kurtz, Ludwigsburg, St. Gallen
Die Verbindung der Familienlinien Kurtz und Keller begann mit der Hochzeit am 22. Januar 1889 von Anna Keller (* 16.1.1865 in Aigen im Ennstal;
+ 21.6.1948 in Gleisdorf / Steiermark) und Camillo Kurtz
(sen. – * 6.7.1858 in Sankt Gallen; + 18.8.1939 in Gleisdorf.
Martin Krusche (in seinem Portrait über Dr. Walter Kurtz, Gleisdorf; http://www.van.at) :
Der Großvater, Camillo Kurtz, war ein tatkräftiger Kaufmann, Vater von zwölf Kindern, der im obersteirischen Industriegebiet stets nach neuen Aufgaben suchte. Ob ein Waggon voll grüner Kaffeebohnen, ob eine Wagenladung Lodenmäntel, Ende des 19. Jahrhunderts sind da vielfältige Güter durch die gleichen Hände gegangen.
1909 kaufte Camillo in Gleisdorf ein Bürgerhaus mit angeschlossener Landwirtschaft. Das Grundstück reichte vom Ortskern, den Kessel entlang, bis zum Wald hinauf. Eine damals für Gleisdorf typische Situation. In der Folge der Entwicklung stand die ganze Familie für einen, wie man heute sagen würde, abenteuerlichen „Branchenmix“. Mit einer Bierbrauerei, einer Keramikproduktion etc.“
Der erste Sohn des Paares, der am 15. Oktober 1896 in St. Gallen geborene Camillo Josef Kurtz, wirkte als Künstler und Keramiker nach Ausbildung bei Prof. Daniel Pauluzzi und an der Pariser Académie Julian weit über Österreich hinaus (+ 1.9.1973 in Gleisdorf).
Eine der vielseitig kreativen Töchter der Familie, des Medizinalrates
Dr. August Kurtz (Jg. 1899) und seiner Frau Eugenie (Jg. 1906), war
Anneliese Kurtz (* 12.7.1931 / + 10.9.1980), verheiratet mit Gerhard Burzan
(* 5.9.1922 / + 22.5.2010) in Ludwigsburg, Baden-Württemberg.

Die Maler Augustin Maria Kurtz-Gallenstein (* 1. August 1856 in St. Gallen;
+ 5. Juli 1916 in Admont) und Arthur Kurtz (* 23. September 1860 in St. Gallen; + 20. Januar 1917 in Baden / Niederösterreich) waren Brüder von Camillo Kurtz (senior) und studierten u.a. an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Ihre gemeinsamen Eltern waren Heinrich Kurtz (* 17.3.1821 / + 8.5.1888) und Johanna Kurtz, geb. Hönig (* 22.5.1832 / + 9.1.1893). Entferntere Ahnen stammten aus Leipzig und Aachen und waren gleichfalls künstlerisch sowie schriftstellerisch tätig.

Die Großeltern, der Arzt Heinrich Kurtz und Cäcilia Gottschall (* 14.10.1792 in Herzogenburg / Niederösterreich), Tochter des Chirurgen Ferdinand Gottschall, heirateten am 9. Juli 1827.
26 Sonntag Okt 2014
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Eine bedeutende Basis zur Ahnenforschung der Familie Kurtz ist die
„Keller-Chronik“ mit Beiträgen zur Familiengeschichte aus verschiedenen Quellen auf 300 Seiten.
Zusammengetragen bis Winter 1983/84 und herausgegeben von
Michael Strobl, Liezen; Druckerei Wilhelm Steinmetz, Aigen/Ennstal.
24 Freitag Okt 2014
Posted in Arthur Kurtz, Familiengeschichte, Fragen, Uncategorized
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15 Montag Aug 2011
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