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~ Künstler aus Österreich: Arthur Kurtz, Augustin Kurtz-Gallenstein, Oskar Kurtz, Camillo Kurtz, Anneliese Burzan-Kurtz – Familie, Leben und Werke

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Archiv des Autors: Burzan/Kurtz

Zur Jagd-Ausstellung Wien 1910

25 Mittwoch Okt 2017

Posted by Burzan/Kurtz in Arthur Kurtz (1860-1917), August Kurtz-Gallenstein, Ausstellungen, Fundstücke, Galerien, Uncategorized, Zeitgeschichte

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Schlagwörter

1910, Jagdausstellung, Jäger, Jugendstil, Kaiser Franz Joseph, Kunstgrafik, Postkarten, Prater, Tontaubenschießen, Weltausstellung, Wien

Einige Mitglieder und Freunde der Kurtz-Familie aus früheren Generationen waren begeisterte Jäger. Sicher besuchten sie auch die Erste Internationale Jagd-Ausstellung, die von Mai bis Oktober 1910 auf dem Gelände der Weltausstellung 1873 in der Rotunde auf dem Wiener Prater in der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Anlass war die Vollendung des 80. Lebensjahres des „Allerhöchsten Jagdherren und Obersten Schirmherrn des Weidwerkes Kaiser Franz Joseph I.“

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Viele Grafiken, Druckschriften, Plakate und Ausstellungskarten sind im typischen Wiener Jugendstil gestaltet. Die Post setzte spezielle Stempel in grüner Farbe ein.

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Eine interessante Auswahl von Objekten aus österreichischen Nationalarchiven bietet sich unter www.kulturpool.at bei der Suche nach Jagdausstellung.

Der kostbare Ausstellungsband und Führer mit vielen Abbildungen, Fotos und Reproduktionen lässt sich online betrachten, unter :
Jagdausstellung 1910

Jagdmotive und Jägerfreunde sind auch wiederholt auf Werken von Arthur, August und Camillo Kurtz zu finden – hier zwei Beispiele von Arthur Kurtz.

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Ausstellung in Linz mit bedeutenden Kunst-Grafiken

22 Freitag Sept 2017

Posted by Burzan/Kurtz in Ausstellungen, Uncategorized

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Schlagwörter

Galerie, Grafiken, Kunst, Linz, Plakate, Seebacher

Mit herausragenden Beispielen von Grafikkunst und Plakaten des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung von Dr. Alfred Seebacher zeigt die Linzer Galerie Standl ihren „Synergie-Salon“ auf dem „kunstpfad bischofstraße“. Vom 22. September bis 25. November 2017 stehen die Exponate im Zentrum für Besucher zur Besichtigung bereit. Die Öffnungszeiten: jeden Dienstag von 14 bis 16.30 Uhr sowie nach telefonischer Abstimmung.

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Weitere Infos hier 

Zum 100. Todestag: Nachrufe auf Arthur Kurtz, 1917

20 Freitag Jan 2017

Posted by Burzan/Kurtz in Arthur Kurtz, Familiengeschichte, Fragen, Fundstücke, Literatur, Uncategorized

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Schlagwörter

Arthur Kurtz, Baden, Grab, Kaiser Franz Josef, König Edward VII, Marienbad, Nachruf, Nationalbibliothek, Portrait, Wien, Witwer

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Mit zwiespältigen Kommentaren gedachte die Nachwelt kurz nach seinem Tod am 20. Januar 1917 ihres Zeitgenossen Arthur Kurtz, wie die unten gezeigten Zeitungsausschnitte zeigen …

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Beachtung hatten vor allem der Besuch des Kaisers Franz Josef in seinem Atelier am 17. Februar 1897 und sein Porträt des britischen Königs Edward VII. in Marienbad gefunden – wo mag jenes Bild verblieben sein?

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Die Wiener „Reichspost“ vom 25. Jänner 1917 :

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Die Badener Zeitung vom 24. Jänner 1817 kommentierte auf ihrer Titelseite:

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Verwundert hat uns der Hinweis, dass Arthur Kurtz als Witwer starb.
Wann hatte er seine Gattin verloren ?
Sind die Gräber des Malers und/oder seiner Frau noch zu finden ?

Ausschnitte aus dem Zeitungsarchiv der Österr. Nationalbibliothek,
Bestandskatalog „ANNO“ unter
http://anno.onb.ac.at/

Kaiser Karl der Letzte

30 Freitag Dez 2016

Posted by Burzan/Kurtz in 1916, Fundstücke, Uncategorized, Zeitgeschichte

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Briefmarken, Budapest, Goldmünze, Karl I, Karl IV, Krönung, Zita

Nach dem Tod von Kaiser Franz-Josef am 21. November 1916 wurde sein Großneffe und Thronfolger Erzherzog Carl (1887-1922) ohne großes Zeremoniell zum letzten Kaiser Karl I. von Österreich erhoben. Eine prunkvolle Krönung zum König Karl IV. von Ungarn und seiner Gattin zu Königin Zita wurde dagegen am 30. Dezember 1916 in Budapest zelebriert.

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Zwei ungarische Briefmarken vom 30.12.1916 erinnern an diesen Tag, auch mit besonderen Ersttagsstempeln zu finden (MiNr. 188-189). Zum 100. Jahrestag der Thronbesteigung erschien am 17. August 2016 eine Blockausgabe Ungarns in der Reihe „Heilige und Selige“ (IV, Block 391 I-II), auch in einer limitierten Präsentpackung mit Sonderdrucken angeboten. Sie zeigt im Zentrum die Krönungsinsignien und an den Seiten das Königspaar.

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Die Münze Österreich gab 1999 eine Goldmünze zu 1000 Schilling mit einem Brustbild des letzten Kaisers in Umlauf, der 2004 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen wurde.

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Mediathek zu Karl I

Mediathek zu Krönung in Ungarn

 

Pferdegemälde und Lipizzaner

24 Samstag Dez 2016

Posted by Burzan/Kurtz in Arthur Kurtz (1860-1917), Fundstücke, Uncategorized

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Schlagwörter

Arthur Kurtz, Auktion, Dorotheum, Gestüt, Hofreitschule, Lipizzaner, Pferdegemälde, Pferdezucht, Porträts, Steiermark, Wien

Ein attraktives Gemälde von Arthur Kurtz mit zwei Pferdeporträts wurde im Dezember 2016 beim Wiener Auktionshaus Dorotheum versteigert. Nachdem es im Mai 2015 bei einer Online-Auktion zu 2800 Euro zugeschlagen wurde, erzielte es eineinhalb Jahre später unter dem Titel „Zwei Freunde“ (inklusive Nebenkosten) den doppelten Betrag.

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Bei dieser Gelegenheit wollen wir auf das Lipizzaner-Gestüt in Piber in der Weststeiermark hinweisen.

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Lipizzaner in Piber © Österreich Werbung/Wiesenhofer

 

Wo: Lipizzanergestüt Piber, Piber 1, A-8580 Köflach / Steiermark
Lipizzaner

Das Austria-Forum berichtet über die Geschichte der weltberühmten Pferdezucht:

Das „k.k. Staatsgestüt Piber“ ging zurück auf eine Gründung Josefs II., der 1798 das im Besitz des Stiftes St. Lambrecht befindliche Schloss im Zuge der Säkularisierung zu einem Gestüt für (militärische) Nachwuchspferde umwidmete. 1867 wurde das Militärgestüt dem k. & k. Landwirtschaftsministerium in Wien unterstellt. Die wechselvolle Geschichte brachte im Lauf der Zeit u.a. mehrere Gestütsevakuierungen infolge feindlicher Einbrüche (1805, 1809, 1813).

Bereits ab 1858 wurden in Piber Lipizzaner gezüchtet – zuerst allerdings nicht für den Bedarf des Hofes, sondern als leichter Arbeitspferdetyp, der auch noch heute im Fahrsport große Erfolge feiert. 1920 begann die Geschichte Pibers als Zuchtstätte der Lipizzaner für die Spanische Hofreitschule durch Aufnahme der Pferde aus Lipica, die während des ersten Weltkriegs eine Unterkunft in Laxenburg gefunden hatten.

Während des 2. Weltkrieges wurden die Gestütspferde ins tschechische Hostau verlegt. In einer geheimen Aktion – die als „Das Wunder der weißen Hengste“ verfilmt wurde – erfolgte unter Mithilfe der Amerikaner (unter General G. Patton) die Evakuierung der Pferde aus dem russisch besetzten Bereich nach Bayern. 1945 wurden sie in Wimsbach bei Wels eingestellt, wohin man auch die Hengste der Hofreitschule aus Wien gebracht hatte. Nach Abschluss des Staatsvertrages kamen die Lipizzaner wieder nach Wien und nach Piber.

Das Bundesgestüt Piber und die Spanische Hofreitschule in Wien arbeiten naturgemäß eng zusammen: nur die besten Hengste aus Piber präsentieren die Lektionen der Hohen Schule in der Spanischen Hofreitschule und kehren dann für eine Decksaison nach Piber zurück. Nach Beendigung ihrer Karriere in der Hofreitschule genießen sie hier ihren wohlverdienten Ruhestand.

Piber / Austria-Forum

Zum 100. Todestag: Am Grab von Augustin Maria Kurtz-Gallenstein

01 Freitag Jul 2016

Posted by Burzan/Kurtz in 1916, August Kurtz-Gallenstein, August M. Kurtz-Gallenstein, Familiengeschichte, Fundstücke, Uncategorized

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Schlagwörter

Abtei, Admont, Friedhof, Grab, Kunstmaler, Romantiker des Pinsels

Im Juli 1916 starb der bedeutende österreichische Maler August Maria Kurtz an einer schweren Rippenfellentzündung im Stift Admont, wo er seit November 1900 tätig war – „gottergeben und wohl vorbereitet durch den Empfang der Sterbesakramente“, wie seine Biografie vermerkt: „… inmitten des Ersten Weltkrieges, knapp vor der Vollendung seines 60. Lebensjahres kam der Tod zu ihm und nahm dem nimmermüden Maler für immer den Pinsel aus seiner Künstlerhand“.

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Der einfache Grabhügel auf dem Admonter Friedhof „… deckt die irdischen Überreste eines der größten steirischen Maler der neuen Zeit, der unverheiratet blieb, um ganz seiner Malkunst zu leben“ (Dr. Adalbert Krause). Diese Biografie nennt als Todestag laut schwarzer Grabplatte für August M. Kurtz („Gewidmet von seinen tieftrauernden Geschwistern“) den 5. Juli 1916. Der jüngere Grabstein in hellem Marmor mit dem ergänzten Künstlernamen seines Geburtsortes, Augustin Maria Kurtz-Gallenstein, datiert sein Ableben auf den 3. Juli 1916, gewidmet
„Dem Romantiker des Pinsels von seinen Verwandten und der Abtei Admont“.

Dr. Alfred Seebacher, Nachkomme von Augustins Schwester Adele (1865-1939) hat zum 100. Todestag das Grab besucht und uns einige Fotos zu Verfügung gestellt. Dazu ein stimmungsvoller Nachruf aus der Wiener „Reichspost“ vom 21. Juli 1916:

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Das Gemälde der „Weißen Dame“ auf dem Friedhof soll laut Überlieferung die Person darstellen, zu der Augustin eine unglückliche Liebe empfand, worauf er sich vom weltlichen Leben ins Stift Admont zurückzog…

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„Friedhofsvision“, monografiert „K-G 1889“, Öl auf Holz, 54 x 64 cm
(Krause WVZ Nr. 82).

Edwin Rainer: „Voice Inspiration“ – Literatur und Video

01 Freitag Apr 2016

Posted by Burzan/Kurtz in Ausstellungen, Familiengeschichte, Film, Fundstücke, Literatur, Uncategorized

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Autoren, Edwin Rainer, Graz, Irmgard Kurtz, Lesungen, Literatur, Steiermark, Video, VoiceInspiration, YouTube

Seit vielen Jahren begleitet Magister a.D. Edwin Rainer aus Graz, Ehemann von Irmgard Kurtz, die literarische Szene mit gefilmten Dokumentationen. Zahlreiche Autorinnen und Autoren, vor allem aus der Steiermark, Events und Lesungen sind auf seinen Kanälen und Seiten zu finden.

Sein eigener YouTube-Kanal „VOICE-INSPIRATION“, der steirische Literaturkanal, hat seit dem Start vor fünf Jahren mehr als 73 000 Aufrufe verbucht und informiert über Highlights im literarischen Geschehen der Literaturstadt Graz, über seltene „Sternstunden, bei denen eine Live-Lesung zum unvergeßlichen Erlebnis wird“. Als Quellen der Inspiration dienen Video-Mitschnitte von Live-Lesungen, Autorengespräche, Präsentationen von Büchern und Zeitschriften sowie Ausstellungseröffnungen, nach dem Motto
„VOICE-INSPIRATION: LITERATUR LIVE GELESEN – LIVE GESPROCHEN!
GET INSPIRED! – BE INSPIRED!“

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Auch seine Forschungen zur Familiengeschichte sind äußerst informativ und hilfreich. Nicht zuletzt hat er die Initiative zu diesem Blog gestartet! (Foto: Michael Burzan)

Einen Link zu seinem YouTube-Kanal finden Sie hier:

Voice-Inspiration

Literaturstadt Graz

Dr. Stephan Benditsch über „Grätz“ und die Steyermark

11 Donnerstag Feb 2016

Posted by Burzan/Kurtz in Uncategorized

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Schlagwörter

Antiquariat, Arzt, Bayerische Staatsbibliothek, Buch, Graz, Hauptstadt, Kienreich, Krankheiten, München, Physikus, Slowenien, Steiermark, Topographie

Karl Andreas Kurtz aus Gleisdorf ist derzeit der aktivste Ahnenforscher in der Kurtz-Familie. Er berichtet:

„Einer meiner Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßväter ist Dr.Stefan Benditsch, er wurde am 24.12.1760 in St.Nikolai in der Pfarre Selzach in Oberkrain geboren. Benditsch war der Urgroßvater von Anna Keller mütterlicherseits.

Sein Vater, Andrey Bendicic, war von Beruf “Zeugmacher” und lebte hoch am Berg in einer Keusche (Bauernhütte). Die Mutter hieß Marusa und war eine geborene Rant.

Auf Grund seiner Intelligenz kam der kleine Stefan in eine Lateinschule in Bischoflack oder Laibach. Er studierte sodann in Graz Medizin und erhielt eine Stelle bei der Stadt Graz. Zur Franzosenzeit war er bereits Stadtphysikus und Armenarzt.
Er heiratete am 22.11.1794 in der Franziskanerkirche in Graz die Kaufmannstochter Maria Aloisia Stohhammer aus Judenburg. Die Mutter der Maria Aloisia war eine geborene Barbolani aus Bruck, die Familie besaß dort eine Brauerei.

Mit 93 Jahren starb der kaiserliche Rat Dr. Stefan Benditsch in Graz; seine Frau dürfte um 1862 im Alter von 96 Jahren verstorben sein.“

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Wir haben Hinweise zu mehreren interessanten Büchern gefunden, die Dr. St. Benditsch („Physikus daselbst“) zu seinen Lebzeiten publiziert hat. Darunter:

  • – „Ueber die herrschende Constitution und einige Krankheiten, welche Anno 1797 und 98 in Steyermark beobachtet sind“, erschienen 1799 in Grätz.
  • – „Thopographische Kunde von der Hauptstadt Grätz, – oder: Aufzählung der merkwürdigsten Gegenstände, welche auf das Leben, die Geistes-Cultur, und die Gesundheit der Einwohner dieser Stadt den nächsten Bezug haben.“
    1808 in „Grätz“ (Graz) bei Joh. Andreas Kienreich gedruckt und verlegt.

Die kulturhistorisch interessante Beschreibung von Graz zu Beginn des 18. Jahrhunderts wird bis heute noch gerne zitiert. Sie enthält die zwei Abteilungen „Der Prospect der Hauptstadt Grätz nach den vornehmsten historischen und physikalischen Momenten dargestellt“ sowie „Die Bewohner der Hauptstadt Grätz in ihren vorzüglichsten physischen und moralischen Berührungspuncten, und Verhältnissen betrachtet“; mit Kapiteln wie „Ehen“, „Sprache“, „Animalische Nahrung“, „Vegetabilische Nahrung“, „Getränke“, „Kleidung“, „Erziehung“, „Schulen“, „Gymnastik“, „Bibliothek, Lectüre und Literatur“, „Aufklärung“, „Modesucht und Luxus“, „Erlustigungen“, „Krankheiten und Arzneyen“ usw.). Er berichtet darin auch über traditionelle Speisen der Steiermark, wie den Heidensterz und das Geselchte, dazu erscheint auch ein Abschnitt über den steirischen Wein. Das Werk gilt als eine der wichtigsten Beschreibungen der Grazer und steirischen Alltagsgeschichte um 1800.

Der gesamte Band mit 248 Seiten ist bei der Bayerischen Staatsbibliothek München archiviert und eingescannt im Internet zu lesen:
Dr. Benditsch über „Grätz“

Ein Originalexemplar dieses Buches (Einband berieben und bestoßen, gebräunt und stockfleckig, mit altem Namensstempel auf dem Titel, Schlossar 257) wird als „- Sehr selten. -“ im Antiquariat ab 550 Euro angeboten.

Porträt von Arthur Kurtz in Leipzig

04 Donnerstag Feb 2016

Posted by Burzan/Kurtz in Uncategorized

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Auf unseren Aufruf mit der Bitte, Porträts und Bilder aus der Kurtz-Familie mitzuteilen, hat sich ein Kunstsammler aus Leipzig gemeldet, der dieses Gemälde von Arthur Kurtz (1860 – 1917) besitzt. Datiert ist es auf das Jahr 1889. Die Identität der dargestellten Dame ist uns leider nicht bekannt.

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Von Trauer und Freuden – 150 Jahre Bataclan, Paris

14 Samstag Nov 2015

Posted by Burzan/Kurtz in 1915, Orchester

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Schlagwörter

1855, 1865, Architektur, Attentate, Ba-ta-clan, Bataclan, Boulevard Voltaire, Chinoiserie, Jacques Offenbach, Jane Birkin, John Cale, Konzert, Konzertsaal, Lou Reed, Mitgefühl, Musiktheater, Nico, Operette, Paris, Publikum, Serge Gainsbourg, Todesopfer, Trauer, Velvet Underground

Unser Mitgefühl gilt in diesen Tagen den Opfern der erneuten Attentate in Paris. Eine grausame Attacke kostete mehr als 120 Menschenleben; die meisten im „Bataclan“.

Der traditionsreiche Konzertsaal am Boulevard Voltaire 50 im XI. Pariser Arrondissement wurde durch den Architekten Charles Duval errichtet und im Februar 1865 eröffnet. Der ursprüngliche Name „Ba-ta-clan“ stammt aus der gleichnamigen Operette von Jacques Offenbach, die am 29. Dezember 1855 ihre Uraufführung erlebte.

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Die dominierende orientalisierende Architektur des Gebäudes zitierte wie die Operette damals sehr populäre chinesische Stilelemente.

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Zahlreiche Konzerte und Aufführungen des Musiktheaters wurden im „Ba-Ta-Clan“ inszeniert.
Ob Heinrich, Camillo, Arthur oder Oskar Kurtz bei ihren Besuchen in Paris um die Jahrhundertwende dort einen Abend verbrachten, können wir bisher nicht bestätigen, aber auch nicht ausschließen…

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bataclan-1915-orches-1-xc1Das Orchester des Bataclan, vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg

In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene bedeutende Konzerte im „Bataclan“ aufgezeichnet und veröffentlicht, darunter der erste Auftritt nach der Wiedervereinigung von „Velvet Underground“ mit Lou Reed, John Cale und Nico im Januar 1972; oder der Abend mit Liedern von Serge Gainsbourg, 1987 gesungen von Jane Birkin…

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Thal bei Graz: Ernst Fuchs (1930-2015) und Arnold Schwarzenegger

13 Freitag Nov 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Film, Uncategorized

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Schlagwörter

Arnold Schwarzenegger, Briefmarke, Ernst Fuchs, Gesamtkunstwerk, Graz, Jakobsweg, Künstler, Marie von Ebner-Eschenbach, Muse der Republik, Museum, Pfarrkirche, Schauspieler, St. Jakob, Thal, Volksschule, Weststeiermark

Das Ableben des bedeutenden österreichischen Künstlers Ernst Fuchs am 9. November 2015 bringt Erinnerungen an einen Besuch der von ihm zu einem Gesamtkunstwerk gestalteten Pfarrkirche zum Heiligen Jakob in Thal bei Graz zurück.
(Fotos c: Michael Burzan)

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Wikipedia:
Ernst Fuchs
Pfarrkirche St. Jakob (Thal)

In der Sondermarkenserie „Moderne Kunst in Österreich“ erschien am 10. Dezember 1982 ein Werk von Prof. Ernst Fuchs mit dem Titel „Mädchenkopf“, das von ihm persönlich in Stahl gestochen wurde. Er bezeichnete das Bildnis als „Muse der Republik“, die dazu anregen sollte, sich näher mit den Künstlern unter den Zeitgenossen zu befassen. Die Bedeutung der Briefmarke stellte in seiner Kindheit das „kleine Fenster in die große Welt“ dar.

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Briefmarke Ernst Fuchs 1982
(c: Österreichische Post)

Die Pfarrkirche St. Jakob in Thal ist seit 2010 Ausgangspunkt des Jakobsweg Weststeiermark.

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Gegenüber befindet sich die Volksschule, die Arnold Schwarzenegger, der Schauspieler, Sportler und Gouverneur von Kalifornien als Kind besuchte. Ein Wandbild vermittelt dort die Erkenntnis: „Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft“ (Marie von Ebner-Eschenbach).

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In der Nähe liegt das einzige offizielle Museum für Arnold Schwarzenegger, der in Thal seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte. Auch für ihn hat die Post Austria 2004 eine Sonderpostmarke herausgegeben.

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Schwarzenegger-Museum

Schwarzenegger-Briefmarke

Hubert Schmalix war mal „Wilder“…

10 Dienstag Nov 2015

Posted by Burzan/Kurtz in Ausstellungen, Galerien, Uncategorized

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Schlagwörter

1952, 2015, Österreichische Kunst nach 1945, Die wilden Jahre, Essl-Sammlung, Europa 79, Graz, Hubert Schmalix, Joanneum, Los Angeles, MAK, Museum, Neue Malerei, Wien

Der am 17. Dezember 1952 geborene Grazer zählt heute zu den wichtigsten lebenden Vertretern der österreichischen Kunst nach 1945. Auf seiner persönlichen Internet-Präsenz www.schmalix.com gibt er sich zurückhaltend mit persönlichen Informationen. Eine umfangreiche Liste von Ausstellungen seiner Werke von 1978 bis 2001 und Ausschnitte jüngerer Arbeiten bieten nur einen bescheidenen Eindruck.

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Die Österreichische Post widmete dem international erfolgreichen Maler einen Sondermarken-Block aus der Serie „Zeitgenössische Kunst“. Das Motiv zeigt das Ölgemälde „After the Rain“ aus dem Jahr 2014 und ist „alpinromantischen Bildern des 19. Jahrhunderts nachempfunden, wurde vom Künstler jedoch in eine ‚poppige‘ Bildsprache übersetzt“, meldet das Austria-Forum dazu.

Wikipedia fasst zusammen: „Hubert Schmalix studierte von 1971 bis 1976 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er wurde zu Beginn der 1980er Jahre als Exponent der ‚Neuen Malerei‘ international bekannt. 1983 nahm er an der Kunstausstellung Aktuell 83 teil. 1984 ging Schmalix ins Ausland. Er hielt sich eine Zeit lang auf den Philippinen auf, dann in den USA und übersiedelte 1987 nach Los Angeles, wo er auch heute noch lebt. Seit 1997 ist er an der Akademie der bildenden Künste Wien Professor.“

Die Biografie auf www.art-directory.de meldet unter anderen: „Schon 1979 ist der junge Künstler mit seinen Werken auf der zukunftsorientierten Ausstellung ‚Europa 79 – Kunst der 80er Jahre‘ in Stuttgart vertreten und im Jahr 1983 lädt ihn die Tate Gallery London ein, in der bedeutenden Gesamtschau aktueller Kunst ‚New Art‘ seine Arbeiten zu präsentieren. … Der Künstler arbeitet mit Rückgriffen auf die klassische Kunstgeschichte und die Kunst der Moderne. Hubert Schmalix‘ Interesse gilt der Beschäftigung mit der gegenständlichen Welt und dem menschlichen Abbild. In den 1980er Jahren dominiert noch die expressive Gestik, so wird diese Anfang der 1990er Jahre von einem strengen, architektonischen Bildaufbau abgelöst.“

„Du malst so schiach wie da Schmalix“, die zweideutig anerkennende Kritik aus früheren Jahrzehnten hat ihre Bedeutung verloren. Wie bei einigen Künstlerkollegen aus „wilden Zeiten“ hat sich sein Stil gewandelt, ist versöhnlicher und „gefälliger“ geworden. Der Wandel in Farben- und Bildersprache macht die Einmaligkeit der sperrigen, kompromisslosen Werke aus den früheren Jahren deutlich, die sich gegen gängige Ästhetik und Kunstgenuss stellten.

Viele bedeutende Galerien und Sammlungen haben Stücke von Schmalix im Programm; auch in Museen sind sie laufend vertreten; darunter die Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz, die Sammlung Essl, Klosterneuburg, das Museum der Moderne Salzburg Rupertinum, und das MAK Museum für Angewandte Kunst in Wien.

Aufschlussreich und spannend war die Retrospektive „Die wilden Jahre“ im Essl-Museum von März bis Mai 2015: „Ab Ende der 1970er-, Beginn der 1980er-Jahre haben junge Künstler international auf die theorielastigen Positionen und Diskurse der 70er-Jahre mit einer heftigen, unbekümmerten zeitgeistigen Malerei geantwortet. Die sogenannten ‚Neuen Wilden‘ waren oft noch Studenten, die ganz frech expressiv und gestisch aus dem Bauch heraus malten und schnell produzierten.

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Hubert Schmalix: Nackter Mann, 1982 Öl auf Leinwand , 136 x 165 cm © Sammlung Essl, Klosterneuburg/Wien Foto: Franz Schachinger, Wien

Das löste einen regelrechten Hype unter internationalen Sammlern aus, der Mitte der 80er-Jahre zusammenbrach, was besonders für einige der Vertreter aus Deutschland zu schweren künstlerischen Krisen führte. In Österreich war die Situation differenzierter, da es eine viel ungebrochenere Malereitradition gab und die Abstrakte Kunst auch für die ‚Neuen Wilden‘, die international gesehen fast ausschließlich figürlich malten, eine Option war.

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In der Ausstellung „Die wilden Jahre“, 2015

Anders als die Ausstellung ‚Neue Wilde. Eine Entwicklung‘ im Essl Museum 2004, die den Schwerpunkt auf die künstlerische Weiterentwicklung der damaligen Proponenten legte, widmet sich diese Ausstellung ganz den heftigen, vom schnellen Malduktus getriebenen Werken der frühen 80er-Jahre aus der Sammlung Essl. Es sind Arbeiten, die selten gezeigt werden, aber heute wieder spannend sind in ihrer kompositorischen und formalen Frechheit und Unmittelbarkeit der Malerei.“ (Kuratorin: Viktoria Tomek).

Einen gelungenen Einblick in jüngere Arbeiten und Positionen bietet das Video zur Wiener Ausstellung im Sommer 2015:
Video Kunstforum Wien

Ausstellung 2015

Ein interessantes Interview von Georg Schöllhammer aus 1993 erscheint auf www.mip.at

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