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Das wiederentdeckte und restaurierte Gemälde „Salvator Mundi“, das Leonardo da Vinci (1452-1519) zugeschrieben wird, kann als Gegenstück zur legendären „Mona Lisa“ betrachtet werden, die ebenfalls um das Jahr 1500 (1503) datiert wird. 1958 war das Gemälde in übermaltem Zustand, als schlechte Kopie betrachtet, für 45 britische Pfund versteigert worden. Nach abenteuerlichen Besitzerwechseln, jahrelanger Überarbeitung und der Ausstellung in der National Gallery London wird es als Original angesehen, damit das einzige auf dem Markt erhältliche Bild des italienischen Universalgenies. 

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In der Nacht vom 15. zum 16. November 2017 ab 19 Uhr Ortszeit kam das Gemälde beim Auktionshaus Christie’s in New York zwischen modernen Werken nach 1945 zum Angebot. Gestartet bei 75 Millionen, fiel der Hammer erst beim Höchstgebot von 400 Millionen Dollar, mit Provision zum Endpreis von $450,312,500, entsprechend rund 380 Millionen Euro.

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Eine Zusammenfassung der Geschichte dieses Bildes findet man auf Wikipedia
Salvator Mundi (Leonardo da Vinci)

Ergebnismeldung Christie’s (englisch)

Zur Geschichte des Bildes (Christie’s, englisch)

Beeindruckend sind die gefilmten Impressionen in Gesichtern von Besuchern, die das Gemälde vor der Versteigerung im Original betrachten konnten, darunter Leonardo di Caprio…

Drei digital verfremdete Varianten des „Salvator Mundi“ in Pop-Farben, die einzelne Bildelemente stärker hervortreten lassen, hat Michael Burzan 2017 für seine Projektserie „KUNZT“ zum Triptychon kombiniert.

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